Rudi Völler schaut skeptisch

Rudi Völler schätzt die WM-Gruppe der deutschen Nationalmannschaft als schwer ein. Foto: IMAGO / Nico Herbertz

Konkrete Äußerung zu einem Jungstar: Völler gibt Einblicke zum deutschen WM-Kader

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Laut Rudi Völler steht der Großteil des deutschen WM-Kaders schon in wenigen Wochen fest. „Bei der nächsten Abstellung im März wird sich schon herauskristallisieren, wer dabei ist“, sagte der Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Sport1-„Doppelpass“: „Da wird man sicher das grobe Gerüst für die WM sehen.

Die Nationalmannschaft testet in zweieinhalb Monaten in der Schweiz (27. März) und drei Tage später in Stuttgart gegen Ghana für die WM. Bei der erstmals mit 48 Teilnehmern ausgetragenen XXL-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) trifft die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann in der Vorrunde der WM auf WM-Neuling Curaçao (14. Juni), die Elfenbeinküste (20. Juni) und Ecuador (25. Juni).

Völler: „WM-Gruppenphase wird kein Spaziergang“

„Wir wollen Erster werden in der Gruppe. Aber die Elfenbeinküste und Ecuador sind zwei Top-Mannschaften. Ein Spaziergang wird es auf keinen Fall“, sagte Völler.


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Mit Blick auf die Nummer eins zwischen den Pfosten bei der WM hängt laut Völler viel von der kurzfristigen Entwicklung bei Marc-André ter Stegen ab. Da der 33-Jährige beim spanischen Meister FC Barcelona aussortiert wurde, braucht er für den Rest der Saison einen neuen Verein. „Er muss schon spielen in der Rückrunde. Er braucht Spielpraxis bei aller Qualität“, sagte Völler: „Oliver Baumann macht es aber auch unglaublich gut. Jetzt warten wir mal ab.“

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Hinsichtlich der WM-Chancen des Senkrechtstarters Lennart Karl hielt sich Völler bedeckt. „Ich bin mir sicher, Julian Nagelsmann wird seine Leistung wohlwollend beobachtet haben“, sagte der 65-Jährige über den Jungstar von Bayern München. (sid/vb)

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