„Mein Anker“: Köln-Star El Mala dankt seinem Bruder – Abschied schon klar?
Jungstar Saïd El Mala kann sich ein Leben ohne seinen großen Bruder nicht vorstellen. „Malek ist mein Anker“, sagte der U21-Nationalspieler im aktuellen „GeißbockEcho“ des 1. FC Köln: „Wir reden täglich miteinander, wohnen zusammen, haben die gleichen Freunde. Wir haben eine besonders starke Bindung. Wie zwei aneinander geklebte Teile, die sich nicht trennen lassen.“
Saïd (19) und Malek (21) haben sämtliche Stationen ihrer Karriere gemeinsam erlebt, einst wurden beide auch bei Borussia Mönchengladbach aussortiert. „Ohne meinen Bruder hätte ich damals mit dem Fußballspielen aufgehört“, so Saïd El Mala. Nachtragend gegenüber der Borussia zeigte er sich aber nicht: „Ich war einerseits oft verletzt und ich war körperlich noch nicht so weit. Ich war kleiner, auch noch etwas moppeliger.“
Das Aus in Gladbach habe ihm im Rückblick auch geholfen. „Es hat mir vermittelt, niemals aufzugeben“, sagte er. Über den TSV Meerbusch und Viktoria Köln schafft er es dennoch zum FC – immer an der Seite von Bruder Malek, der aktuell in der U23 der Kölner spielt. Irgendwann könnten beide aber auch getrennte Wege gehen: „Es ist uns bewusst, dass dieser Zeitpunkt einmal kommen könnte. Aber solange es so ist, genießen wir es.“
Köln-Überflieger El Mala: Wechsel zu Brighton wird konkreter
Auf Saïds baldigen Abschied müssen sich sowohl der 1. FC Köln als auch Bruder Malek wohl einstellen. Laut übereinstimmenden Medienberichten steht ein Wechsel des Offensivtalents kurz vor dem Abschluss. Bereits seit Wochen wird über einen Transfer zu Brighton & Hove Albion spekuliert. Vor allem Ex-St. Pauli-Trainer Fabian Hürzeler soll ein großer Befürworter des 19-Jährigen sein. Klar scheint: El Mala wird den FC im Sommer verlassen.
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Brighton soll demnach bislang bereit gewesen sein, rund 35 Millionen Euro plus Boni zu zahlen. Der FC hingegen fordert offenbar deutlich mehr und ruft rund 50 Millionen Euro auf. Kein Wunder: El Mala ist mit zehn Toren und vier Vorlagen einer der entscheidenden Spieler im Abstiegskampf – und damit für Köln aktuell kaum zu ersetzen. (dpa/dj)
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