Köln-Legende glaubt an WM-Chance von El Mala (19): „Zu jung gibt es nicht“
FC-Legende Wolfgang Overath (82) traut dem Kölner Shootingstar Said El Mala den Sprung in den deutschen WM-Kader zu.
Die Nationalspieler Jamal Musiala und Florian Wirtz könnten das DFB-Team „ein ganzes Stück vom Niveau“ anheben, sagte der 1974er-Weltmeister Overath der „Kronen-Zeitung“ mit Blick auf die WM 2026, und dazu rückten noch „ganz junge“ nach: „Zum Beispiel unser Kölner El Mala.“
Overath, der seine Profikarriere beim 1. FC Köln verbracht und 1974 im eigenen Land den WM-Titel gewonnen hatte, lobte „die Dynamik“ des 19-jährigen El Mala. „Der stolpert nicht, zieht nach innen noch einmal, holt aus und haut die Dinger dann rein“, sagte der frühere FC-Präsident.

Overath über El Mala: „Hoffentlich übersteht er die ganze Euphorie“
Er mahnte: „Wenn er vernünftig im Kopf bleibt, hat er eine Chance, ein besonderer Spieler zu werden. Hoffentlich übersteht er dann die ganze Euphorie, die zurzeit um ihn herrscht.“ Dies gelte auch für den „kleinen“ Lennart Karl (17) von Bayern München. „Zu jung gibt es nicht: Ich war auch mit 19 schon in der Nationalmannschaft“, betonte Overath.
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El Mala erzielte in seiner ersten Bundesliga-Saison bislang sechs Tore in 15 Spielen für die Rheinländer. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte den gebürtigen Krefelder im November erstmals fürs DFB-Team nominiert. (sid/hmg)
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