Knall in Hannover! Manager Schmadtke muss nach 81 Tagen gehen – Ex-HSVer übernimmt
Nach nur 81 Tagen im Amt endet Jörg Schmadtkes Zeit als Geschäftsführer Sport bei Hannover 96 schon wieder. Das teilte der Verein am Sonntag mit. Eine Entscheidung über die Neubesetzung seiner Position werde „zu gegebener Zeit“ getroffen.
Die Trennung sei einvernehmlich entschieden worden. Interimsweise werden Geschäftsführer Henning Bindzus und Sportdirektor Ralf Becker, der von 2018 bis 2019 Sportvorstand des HSV war, die Aufgaben von Schmadtke übernehmen, so der Verein. Der 62-Jährige prägte schon von 2009 bis 2013 bei Hannover als Sportdirektor und Geschäftsführer Sport die erfolgreichste Zeit der jüngsten Vereinsgeschichte. Nach seinen Stationen beim 1. FC Köln, VfL Wolfsburg und dem FC Liverpool kehrte Schmadtke zu Beginn dieses Jahres zum Nordklub zurück.
Trennung von Schmadtke nach Derbysieg gegen Braunschweig
In der Liga steht Hannover derzeit auf Rang fünf. Nur drei Punkte trennen sie von Platz eins. Zuletzt feierte 96 einen Derbysieg gegen Eintracht Braunschweig (1:0). Während Schmadtkes Amtszeit verlor Hannover nur zwei Spiele und gilt als Kandidat für den Aufstieg.

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Angedeutet hatte sich die Trennung von Schmadtke, der in Hannover die Nachfolge von Marcus Mann übernommen hatte, nicht. Mann war zum vergangenen Jahreswechsel auf eigenen Wunsch zu Red Bull Salzburg abgewandert.
Schmadtkes Rückkehr war als Coup gefeiert worden
Schmadtkes Amtszeit war eigentlich noch bis zum 28. Februar 2029 datiert. Schmadtke war in seiner ersten Amtszeit unter anderem für die Kaderzusammenstellung der 96-Mannschaft verantwortlich, die die Bundesliga-Saison 2010/11 als Vierter abgeschlossen und sich für die Europa League qualifiziert hatte. Seine Rückkehr war als Coup gefeiert worden.
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Vor seiner Rückkehr nach Hannover war er unter anderem bis Februar 2024 als Sportdirektor des englischen Topklubs FC Liverpool tätig. Davor arbeitete er als Geschäftsführer für den 1. FC Köln und den VfL Wolfsburg. Seine Managerlaufbahn begann der ehemalige Profi bei Alemannia Aachen. (sid/dpa/lam)
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