Joachim Löw schaut skeptisch

Joachim Löw hat die Gerüchte, er könne Nationaltrainer von Ghana werden, zurückgewiesen. Foto: imago/Sportfoto Rudel

Bericht über „konkrete Verhandlungen“: Fährt Löw als Nationaltrainer zur WM?

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Wird der Weltmeister-Trainer von 2014 Joachim Löw bei der WM im kommenden Sommer dabei sein? Wie das Fußball-Portal „Ghanasoccernet“ berichtet, befindet sich der 66-Jährige in konkreten Verhandlungen, um die Nationalmannschaft Ghanas für das Turnier in Nordamerika zu übernehmen. Der vorherige Trainer Otto Addo war nach der 1:2-Pleite der Ghanaer gegen das DFB-Team entlassen worden. Einige Tage zuvor hatte es bereits eine 1:5-Pleite gegen Österreich gegeben.

Dem Bericht zufolge würde Löw die Trainer-Position vorerst nur für das WM-Turnier übernehmen, danach würden die Afrikaner nach einer permanenten Lösung suchen. Laut dem afrikanischen Portal sollen die Verhandlungen über ein mögliches Engagement schon weit vorangeschritten sein. Es gehe wohl nur noch um einige vertragliche Bedingungen. Der ehemalige DFB-Coach würde demnach 150.000 Euro pro Monat verdienen, sollte er das Angebot der „Black Stars“ annehmen.

Löw ist seit der EM 2021 ohne Trainerjob

Seit er nach der Europameisterschaft 2021 aus dem DFB-Amt getreten ist, ist Löw ohne Trainerjob. Immer wieder hatte es Gerüchte gegeben, dass der Schwarzwälder eine neue Nationalmannschaft übernehmen könnte. Bis hierhin hat sich davon jedoch nichts konkretisiert. Nun steht er wohl vor seiner vierten WM-Teilnahme als Chef-Trainer.


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Ausschlaggebend für das mögliche Engagement von Löw als Trainer Ghanas könnte der Deutsche Winfried Schäfer sein. Der Kulttrainer ist zurzeit als technischer Direktor beim ghanaischen Verband tätig und pflegt aufgrund seiner gemeinsamen Vergangenheit noch ein gutes Verhältnis zu Löw. Er soll eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen zwischen dem Verband und dem ehemaligen DFB-Trainer spielen.

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Die Afrikaner sind bei der WM in einer Todesgruppe gelandet: Kroatien, England und Panama warten dort auf die „Black Stars“. Das Erreichen der K.o.-Phase käme daher schon einem großen Erfolg gleich. Es wird die fünfte WM für den viermaligen Afrika-Cup-Sieger.

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