Irre Zahlen: FIFA vermeldet neue Transferrekorde – hier steht Deutschland ganz oben
Knapp elf Milliarden Euro für 86.158 Transfers: 2025 haben Profivereine im Männerfußball so viel Geld wie nie zuvor ausgegeben und eine Rekordzahl Spieler transferiert. Das gab der Weltverband FIFA am Mittwoch bekannt. Erstmals wurde die Marke von 10 Milliarden US-Dollar (rund 8,4 Millionen Euro) geknackt.
Das meiste Geld floss auf der Insel: 3,83 Milliarden Dollar (3,2 Milliarden Euro) zahlten englische Klubs für Transfers und nahmen 1,77 Milliarden Dollar (1,48 Milliarden Euro) ein. Einen großen Anteil daran hatte der FC Liverpool. Mit Alexander Isak (145 Millionen Euro), Florian Wirtz (125 Millionen Euro) und Hugo Ekitike (95 Millionen Euro) griffen sie gleich dreimal ordentlich in die Tasche.

Aus deutscher Sicht sticht noch der Wechsel von Nick Woltemade vom VfB Stuttgart zu Newcastle United hervor. 75 Millionen Euro zahlten sie für den Durchstarter im vergangenen Sommer. Den teuersten Transfer in der Bundesliga verzeichnete der FC Bayern München. Für Flügelspieler Luis Diaz gaben sie 70 Millionen Euro aus.
Deutschland führt Transfer-Rangliste bei den Amateuren an
Die meisten Transfers gab es in Brasilien: 1190 Spieler wechselten nach Südamerika, 1005 wechselten aus Brasilien ins Ausland. Bei den Amateuren ist Deutschland das Nonplusultra. 7041 der insgesamt 59.162 im Amateurbereich getätigten Transfers gingen in Deutschland über die Bühne.
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Auch das Wachstum im Frauenfußball wird mit Rekordzahlen bestätigt. 28,6 Millionen Dollar (23,9 Millionen Euro) gaben die Vereine insgesamt aus – eine Steigerung von mehr als 80 Prozent gegenüber 2024. Mit 2440 Wechseln lag die Zahl 6,3 Prozent höher als im Vorjahr. (sid/lam)
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