Nationaltrainer Julian Nagelsmann schaut enttäuscht

Der DFB bedauert die hohen Ticketpreise für die WM-Spiele. Foto: imago/MIS

Irre Preise für WM Tickets: So teuer werden DFB-Spiele für Fans – Verband reagiert

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Der Ärger bei den Fans über die hohen Kosten bei der Fußball-WM ist groß. Auch dem DFB gefällt die Preispolitik des Weltverbandes nicht.

Der Deutsche Fußball-Bund bedauert die hohen Ticketpreise bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. „Die WM ist von Deutschland aus gesehen weit weg und ein Besuch ist ohnehin mit größerem Aufwand und hohen Reisekosten verbunden. Auch deshalb hätten wir uns für unsere Fans insgesamt günstigere Tickets gewünscht“, sagte Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig. 

Die günstigsten Eintrittskarten im Fanblock der Nationalmannschaft für die drei Gruppenspiele im Sommer kommenden Jahres sind für das erste Gruppenspiel gegen Curaçao am 14. Juni in Houston ab 155 Euro erhältlich. Für ein Ticket gegen die Elfenbeinküste am 20. Juni in Toronto müssen mindestens 190 Euro berappt werden. Das letzte Gruppenspiel am 25. Juni gegen Ecuador in East Rutherford können die Anhänger der DFB-Auswahl im günstigsten Fall ab 230 Euro live im Stadion verfolgen.  

Vorrunden-Tickets bis zu 600 Euro: DFB verspricht Unterstützung vor Ort

Die Höchstpreise für die Vorrundenpartien liegen bei 430 Euro (erstes Spiel), 515 Euro (zweites Spiel) und 600 Euro (drittes Spiel). „Die Eintrittspreise legt allein die FIFA fest, darauf hat der DFB keinen Einfluss. Wir sind wenige Stunden vor Bewerbungsstart lediglich über die Preise informiert worden“, sagte Rettig dazu.

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Deutschland steht für den Fanblock wie allen anderen Teams acht Prozent der Tickets pro Spiel zur Verfügung. Gegen Curaçao sind das 4.307 Eintrittskarten, gegen die Elfenbeinküste 2.452 und gegen Ecuador 4.826. Der DFB hofft trotz der hohen Kosten auf eine komplette Ausschöpfung der Kontingente und kündigte Unterstützung für WM-Touristen aus Deutschland an.  

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„Was wir zum Teil beeinflussen können, sind die Rahmenbedingungen für Fans vor Ort. Hier versuchen wir unter anderem mit der Fanbotschaft in den Spielorten, Fanbetreuern in den Spielorten und Stadien sowie einem Rahmenprogramm für Fans den bestmöglichen Service zu bieten und bei Fragen und Problemen vor Ort schnell unterstützen zu können“, sagte Rettig. (sid/lam)

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