Gianni Infantino klatscht

Gianni Infantino zeigt sich zufrieden mit den bisherigen Ticketanfragen für die WM. Foto: IMAGO/DeFodi Images

Besonders aus Deutschland: Infantino feiert WM-Ticket-Anfragen – Kritik von Fans

kommentar icon
arrow down

Trotz Kritik von Fans an hohen Preisen hat die FIFA nach eigenen Angaben in der jüngsten Verkaufsphase mehr als eine halbe Milliarde Ticketanfragen für die WM 2026 verzeichnet. Die meisten Bewerbungen hinter den drei Gastgeberländern USA, Mexiko und Kanada habe es aus Deutschland gegeben, teilte die FIFA mit.

Die Verkaufsphase lief seit dem 11. Dezember bis vergangenen Dienstag. Erstmals waren dabei Einzeltickets für bestimmte Spiele und Teams in der Gruppenphase erhältlich. Fans sollen nun frühestens am 5. Februar informiert werden, ob sie in einer Zufallsziehung Tickets erhalten haben. Wer in dieser Phase nicht erfolgreich war, bekommt in einer weiteren Verkaufsphase nochmals die Möglichkeit, Eintrittskarten zu erwerben. Diese dauert bis zum Turnierende an.

FIFA-Chef Infantino: „Ein globales Statement“

„Eine halbe Milliarde Ticketbewerbungen in etwas mehr als einem Monat ist nicht nur eine enorme Nachfrage, sondern ein globales Statement“, sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino.

Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.
Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Die FIFA hatte während der laufenden Verkaufsphase eine neue Ticketpreis-Kategorie für „treue Fans“ bekanntgegeben und damit auf weltweite Proteste gegen die hohen Preise reagiert. Der sogenannte Basisrang für Fans gilt für alle 48 WM-Teilnehmer und alle Spiele des Turniers in Kanada, Mexiko und den USA vom 11. Juni bis 19. Juli.

Es gibt nur wenige günstige WM-Tickets

Allerdings gibt es die günstigeren Preise nur für eine geringe Anzahl von Karten: Deutschland stehen für den Fanblock wie allen anderen Teams acht Prozent der Tickets pro Spiel zur Verfügung. Zehn Prozent dieser Tickets sind dann nach Angaben der FIFA im neuen Basisrang. Gegen Curaçao wären es in der Gruppenphase nach Angaben des Deutschen Fußball-Bunds 581 Eintrittskarten, gegen die Elfenbeinküste 395 und gegen Ecuador 632.

Die internationale Fanvereinigung Football Supporters Europe hatte den Schritt des Weltverbands begrüßt, aber unter anderem wegen der geringen Zahl der betroffenen Tickets weiter Kritik geübt.

Das könnte Sie auch interessieren: Nach DAZN und RTL: Neuer TV-Job für Laura Wontorra – mit Mats Hummels

Deutschland bestreitet seine Gruppenspiele in Houston, Toronto und in der Endspiel-Arena in East Rutherford bei New York. Die Auftaktpartie gegen Curaçao wird am 14. Juni um 12 Uhr Ortszeit (19 Uhr MESZ) im Houston-Stadion angepfiffen. Die zweite Partie am 20. Juni gegen die Elfenbeinküste findet in Toronto in Kanada statt – Anstoß ist um 16 Uhr Ortszeit (22 Uhr MESZ). Das Gruppenfinale gegen Ecuador wird im Finalstadion am 25. Juni ebenfalls um 16 Uhr US-Zeit gespielt, wieder 22 Uhr in Deutschland. (dpa/lam)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test