Milans Adrien Rabiot schreit

Adrien Rabiot sollte mit Milan in Australien spielen. Foto: IMAGO / NurPhoto

„Inakzeptable Forderungen“: Serie A streicht umstrittenes Auslandsspiel

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Die geplante Austragung des Serie-A-Spiels zwischen der AC Mailand und Como 1907 in Australien ist geplatzt. Das teilten die italienische Fußball-Liga und die Regierung des Bundesstaates Western Australia nach teils heftiger Kritik mit. „Die Pläne, dass Perth das erste europäische Ligaspiel außerhalb seiner Landesgrenzen ausrichten soll, sind gestrichen“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.

Die Partie hätte am 8. Februar stattfinden sollen. Als Gründe für die Absage nannten die Organisatoren „finanzielle Risiken, schwierige Genehmigungsbedingungen und Komplikationen in letzter Minute außerhalb der eigenen Kontrolle.“

Auch der asiatische Kontinentalverband AFC habe mit neuen Forderungen zur Absage beigetragen. „Aufgrund weiterer inakzeptabler Forderungen seitens des AFC in den letzten Stunden ist es unmöglich geworden, das Spiel in Perth auszutragen“, sagte Serie-A-Boss Ezio Simonelli.

Serie A: Spiele im Ausland sind umstritten

Die Begegnung sollte ursprünglich in Perth ausgetragen werden, weil im Mailänder San-Siro-Stadion am 10. Februar die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele stattfindet. Der Plan war von Beginn an umstritten. „Spiele der heimischen Ligen dürfen nicht ins Ausland exportiert werden“, hatte zuletzt die Fan-Organisation Football Supporters Europe (FSE) gefordert.

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Die Absage folgt zwei Monate nach dem Scheitern eines ähnlichen Projekts in Spanien, wo die Liga ein Spiel des FC Barcelona gegen den FC Villarreal in Miami gestrichen hatte.

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Am ersten Spiel einer europäischen Liga im Ausland hatte es heftige Kritik gegeben. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) stimmte dem Plan nur „widerstrebend“ und „ausnahmsweise“ zu. Für die Bundesliga kommt ein solcher Schritt nicht infrage, das beteuerten die Chefs der Deutschen Fußball Liga (DFL). (sid/lam)

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