Im Abstiegskampf: Bittere Nachricht für Konkurrent von St. Pauli und HSV
Union Berlin muss im Saisonendspurt der Bundesliga auf Torhüter Frederik Rönnow verzichten. Wie der Klub am Dienstag mitteilte, hat sich der 33-Jährige im Spiel bei RB Leipzig (1:3) am vergangenen Freitag eine Muskelverletzung zugezogen und verpasst damit die letzten drei Spiele, in denen es für das Team von Interimstrainerin Marie-Louise Eta noch um den Klassenerhalt geht.
Bitter für die Köpenicker: Auch Rönnow-Ersatz Matheo Raab fällt weiterhin verletzt aus. Der 27-Jährige, der von 2022 bis 2025 beim HSV unter Vertrag stand und für die Rothosen 22 Spiele absolvierte, laboriert derzeit noch an einer Handfraktur und fehlt Union bis Saisonende.
Carl Klaus wohl erneut als Rönnow-Vertreter im Union-Tor
Beim HSV erkämpfte Raab sich im Februar 2024 unter Trainer Tim Walter den Stammplatz von Daniel Heuer Fernandes. Auch unter Walter-Nachfolger Steffen Baumgart blieb er zunächst die Nummer eins, bis ihn der Portugiese später wieder verdrängte.

Bei Union braucht es im Abstiegskampf nun einen anderen Schlussmann. Für Rönnow dürfte erneut Carl Klaus spielen, der schon in Leipzig eingewechselt worden war und dort sein erstes Bundesliga-Spiel bestritten hatte.
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Union wartet seit fünf Spielen auf einen Sieg, der Vorsprung auf den FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz 16 beträgt drei Spiele vor Schluss noch sechs Punkte. In den verbleibenden Partien spielt Union noch gegen Köln, in Mainz und gegen Augsburg. Der HSV steht als Tabellen-15. mit 31 Zählern momentan einen Zähler hinter den Berlinern. (sid/dj)
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