Tim Walter spricht auf einer Pressekonferenz

Ex-HSV-Trainer Tim Walter musste bei Kiels Pressekonferenz am Donnerstag auch Fragen zu Wal Timmy beantworten. Foto: IMAGO/Ole Jacobsen

„Ich liebe Tiere“: Ex-HSV-Trainer Walter wird zu Wal Timmy befragt

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Fast einen Monat lang war Buckelwal Timmy in der Ostsee auf verschiedenen Sandbänken gestrandet. Seit Anfang dieser Woche ist das Tier in einem speziell konstruierten Lastschiff auf dem Weg Richtung Atlantik. Die Rettungsmission beschäftigt viele Menschen. Jetzt haben sich sogar die beiden Fußball-Trainer Tim Walter und Ole Werner zu der Situation um Timmy geäußert – aber unfreiwillig.

Bislang hatte die Aufregung um den gestrandeten Wal in der Sportwelt keine Relevanz. Ein Journalist hat den Abtransport von Timmy nun aber zum Anlass genommen, den ehemaligen HSV-Trainer und jetzigen Kiel-Coach Tim Walter zu befragen. Dieser zeigte sich zunächst überrascht, als der Buckelwal auf der Pressekonferenz vor dem Zweitliga-Spiel gegen Eintracht Braunschweig (Samstag, 13 Uhr) zum Thema wurde.

Walter schmunzelt über Vergleich mit Buckelwal Timmy

Bereits bei der Erwähnung des Wals seitens eines Reporters verzog Walter leicht die Miene. Mit dem Vergleich seines Vornamens (Tim) mit dem des Tieres (Timmy) konnte der 50-Jährige wenig anfangen. Zwar tat Walter das Thema zunächst damit ab, dass auf Pressekonferenzen prinzipiell nur über sportliche Themen geredet werde, er ließ sich mit einem Schmunzeln dann aber doch noch dazu hinreißen, etwas zu erzählen: „Ich habe einen Hund. Und ich liebe Tiere. Von daher kriegt man das natürlich am Rande auch mit – aber das war es dann auch, mehr möchte ich dazu nicht sagen“, so der Trainer, der von 2021 bis 2024 den HSV gecoacht hatte.

Walter war nicht der einzige deutsche Trainer, der bei seiner Pressekonferenz vor dem Fußball-Wochenende mit einer Frage zu Wal Timmy konfrontiert wurde: Auch Leipzig-Trainer Ole Werner erging es am Donnerstag so.

Werner vermutete schon vor Wochen Fragen zum Wal

„Kommt jetzt der Wal?“, war Werners Vermutung, als ein Pressevertreter vor Leipzigs Auswärtsspiel in Leverkusen (Samstag, 18.30 Uhr) eine „fußballfremde Frage“ ankündigte. Offensichtlich hatte der RB-Coach, der früher auch mal Kiel trainiert hatte, Fragen zu dem Wal schon vor Wochen erwartet. Und genauso wie Walter schien auch Werner nun nicht gerade von dem Thema begeistert zu sein. „Lasst mich bitte damit zufrieden“, gab der gebürtige Schleswig-Holsteiner lächelnd von sich, ließ die Frage dann aber doch noch zu.

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„Ich wünsche dem Wal alles Gute und bin froh, dass das Thema sich dann vielleicht auch erledigt hat“, erklärte der in Preetz geborene Werner. Als diese Antwort im Raum für Gelächter sorgte, ergänzte der 37-Jährige noch: „Im Positiven, natürlich!“ Meeres-Experten sind sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher, ob der Buckelwal den Transport nach fast einem Monat ohne Nahrung überleben wird. „Der Kreativität hat das ganze Thema wirklich Tür und Tor geöffnet, das muss man wirklich sagen“, konnte Werner der medialen Aufmerksamkeit um das Säugetier immerhin etwas Gutes abgewinnen.

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