Fußball
HSV-Konkurrent Köln bangt um seine Matchwinner - und holt Kroaten-Star
Vor dem Spiel gegen Stuttgart wird der Einsatz von Said El Mala und Thijs Dallinga für Trainer René Wagner zur Zitterpartie. Verstärkung kommt aus England.
Der 1. FC Köln, einer der Konkurrent des HSV im Kampf um den Klassenerhalt, bangt um einen Einsatz seiner neuesten Matchwinner. Said El Mala und Thijs Dallinga, die Köln beim Start in Bundesliga zum 3:2-Auftaktsieg gegen die TSG Hoffenheim geschossen hatten, mussten krankheitsbedingt auf das Training am Mittwoch verzichten.
„Bei beiden sieht es so aus, dass es eng werden kann“, sagte Trainer René Wagner mit Blick auf das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky): „Da müssen wir jetzt von Tag zu Tag schauen. Bei Said sieht es ein bisschen besser aus als bei Thijs“
Bei beiden sieht es so aus, dass es eng werden kann.
El Mala hatte gegen Hoffenheim einen Treffer erzielt, Neuzugang Dallinga traf nach Einwechslung doppelt. Planen kann Wagner dafür mit den jüngsten Verpflichtungen. Kurz vor der Schließung des Transferfensters war Linksverteidiger Borna Sosa von Crystal Palace gekommen.
Köln holt nach Moore auch Sosa
Der 19 Jahre alte Offensivspieler sei der Spieler, den Köln gesucht habe, „zwischen den Linien gefährlich, unfassbarer Umfang, viel Volumen, arbeitet gern nach hinten mit, wird gefährlich zum Tor“, beschrieb ihn Wagner: „Wir sind froh, dass er jetzt da ist.“
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Sosa, der bislang 27 Länderspiele für die kroatische Nationalmannschaft absolviert hat, wechselte 2025 auf die Insel und absolvierte dort im vergangenen Jahr wettbewerbsübergreifend 18 Spiele für den englischen Erstligisten. Von 2018 bis 2023 lief er für Stuttgart insgesamt 115 Mal in Pflichtspielen auf.
Tags zuvor hatte der FC den Engländer Mikey Moore von Tottenham Hotspur ausgeliehen. Offensiv könne der laut Wagner „alle Positionen“ besetzen.
In Stuttgart erwartet Wagner ein „schweres Auswärtsspiel“. Der VfB habe in den vergangenen Jahren „überragende Arbeit“ gemacht: „Nichtsdestotrotz glauben wir, dass wir auch in Stuttgart die eine oder andere Chance haben, denen wehzutun.“ (sid/mkw)
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