Dietmar Hopp

Rund um die TSG Hoffenheim und Dietmar Hopp herrscht jede Menge Unruhe. Foto: imago/Michael Weber

Hoffenheim-Machtkampf gefährdet Erfolg: Der nächste Abgang droht

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Mäzen Dietmar Hopp wehrt sich gegen Berichte, wonach beim Machtkampf bei der TSG 1899 Hoffenheim auch noch Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker vor dem Absprung steht. Er werde den Österreicher „aus voller Überzeugung und mit ganzem Herzen auf unserem gemeinsamen Weg in den internationalen Fußball unterstützen“, sagte der 85-Jährige in einer vom Bundesligisten übermittelten Stellungnahme.

„Andi Schicker ist ein fantastischer Manager und ein wunderbarer Mensch. Er ist der Architekt und Garant für den größten sportlichen Erfolg unserer TSG seit sehr langer Zeit und stellvertretend für alle Fans und Unterstützer des Vereins“, sagte Hopp demnach weiter.

Hopp sorgt für Unruhe bei Hoffenheim

Bei den Kraichgauern tobt seit Monaten ein Machtkampf um den Einfluss Hopps. Am Mittwoch hatte die TSG mitgeteilt, dass man sich einvernehmlich auf das Ende der Zusammenarbeit mit Marketing-Geschäftsführer Tim Jost geeinigt habe. Während die Mannschaft von Trainer Christian Ilzer vor dem Spitzenspiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim FC Bayern München als Tabellendritter auf Champions-League Kurs liegt, kommt der Verein nicht zur Ruhe.

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„Bild“ und „Kicker“ berichten nun, dass auch Schicker zur Disposition steht. Dabei hat der Sport-Geschäftsführer großen Anteil am Aufschwung beim letztjährigen Abstiegskandidaten: Mit zahlreichen neuen Spielern war dem 39-Jährigen und seinem Landsmann Ilzer der Umbruch mehr als gelungen. Schicker war schon Ende vergangenen Jahres vom VfL Wolfsburg umworben worden.

Schicker will „sportliche Erfolgsgeschichte fortschreiben“

„Mir geht es darum, die sportliche Erfolgsgeschichte der TSG Hoffenheim fortzuschreiben. Daher liegt mein Fokus auf unserem Spitzenspiel am Sonntag, wenn wir bei Bayern München antreten“, sagte Schicker (Vertrag bis 2029) nun. Er soll bei einer Neuaufstellung der Geschäftsführung möglicherweise zum Sportdirektor herabgestuft werden, was Schicker nach dpa-Informationen nicht akzeptieren würde.


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Innerhalb weniger Monate ist Jost, der erst im Dezember 2024 ins Amt gekommen war, bereits die vierte Führungskraft, die bei den Hoffenheimern geht. Zunächst hatten Markus Schütz (Vorsitzender der Geschäftsführung) und Frank Briel (Geschäftsführer Finanzen) ihre Posten räumen müssen.

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Zudem war Präsident Jörg Albrecht aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Mit Schicker bleibt nur noch ein Geschäftsführer in der GmbH. Der Interims-Vereinsvorsitzende, der aus der Ultra-Szene stammende Christoph Henssler, hat durch die Rückgabe der Stimmrechtsmehrheit durch Hopp vor drei Jahren großen Einfluss. Er gilt als Hopp-Gegner. Der neue Präsident wird bei der Mitgliederversammlung im März gewählt. (dpa/lam)

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