Uli Hoeneß auf einer Gala

Uli Hoeneß spricht sich nach dem Coming-out beim FC St. Pauli für mehr Offenheit im Fußball aus. Foto: imago/Lackovic

Hoeneß reagiert auf Trainer-Coming-out bei St. Pauli

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Nach dem Coming-out eines Nachwuchstrainers des FC St. Pauli hat sich Uli Hoeneß für einen offenen Umgang mit Homosexualität im Fußball ausgesprochen. „Ich sehe da überhaupt kein Problem drin. Und ich verstehe überhaupt nicht, dass darüber überhaupt diskutiert wird“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München bei RTL/ntv.

„Wenn das bei Bayern München vorkommen würde, würde derjenige überhaupt kein Problem kriegen, sondern viel eher Unterstützung. Falls er medial oder auch im Internet angegriffen würde, würden wir ihn wie immer alle unsere Leute verteidigen.“

Bundesliga: Bisher kein Coming-out bei aktiven Profis

Vor kurzem hat St. Paulis U19-Trainer Christian Dobrick seine Homosexualität öffentlich gemacht und das mit Kritik am männlichen Spitzenfußball verknüpft. „Im Profifußball gelten Schwule noch immer als Außerirdische“, sagte der 29 Jahre alte Nachwuchs-Coach des Hamburger Bundesligisten in Interviews des „Stern“ und von RTL. 

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Homosexualität ist im Profifußball der Männer noch immer ein Tabuthema, obwohl vor allem Fanvertreter für einen offeneren Umgang werben. In den höchsten drei deutschen Ligen gab es bislang kein Coming-out eines aktiven Profis. Im Fußball der Frauen hingegen spielt die sexuelle Orientierung einer Spielerin schon lange keine Rolle mehr. (dpa/dj)

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