Pascal Kaiser küsst Partner Moritz im Kölner Stadion nach dem Heiratsantrag

Nach dem erfolgreichen Heiratsantrag küsst Amateur-Schiri Pascal Kaiser seinen Partner Moritz. Foto: Screenshot: Instagram/fckoeln

Gewalttaten nach Heiratsantrag: Hat der Amateur-Schiri alles nur erfunden?

kommentar icon
arrow down

Vor drei Wochen hatte Amateur-Schiedsrichter Pascal Kaiser die ganz große Bühne bekommen. Vor dem Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg (1:0) machte der 27-Jährige seinem langjährigen Partner einen Heiratsantrag über die Stadionmikrofone. Danach sorgten angebliche Gewalttaten gegen Kaiser für Schlagzeilen. Nun aber beschäftigt sich offenbar die Polizei mit dem Paar – und prüft, ob Kaiser und sein Verlobter die Attacken und Drohmails selbst initiiert oder gar erfunden haben.

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, dass die Polizei das Haus von Kaiser durchsucht und unter anderen die Handys sichergestellt habe. Demnach bestehe der Verdacht, dass er die Überfälle erfunden sowie Drohnachrichten selbst verfasst haben könnte. Er und sein Lebensgefährte seien zudem rechtsmedizinisch untersucht worden, um zu prüfen, inwiefern sie sich die Verletzungen selbst zugefügt haben könnten.

Amateur-Schiri Pascal Kaiser wohl im Visier der Polizei

Die Staatsanwaltschaft Köln bestätigte der Zeitung, dass Ermittlungen gegen einen Mann aus Wermelskirchen (NRW) laufen würden, wo Kaiser wohnhaft sein soll. Dabei gehe es um den „Anfangsverdacht des Vortäuschens von Straftaten“, heißt es. Die Person werde „verdächtig, Körperverletzungsdelikte zu seinem Nachteil vorgetäuscht und zuvor vermeintlich an ihn gerichtete Drohnachrichten selbst verfasst und abgesandt zu haben“. Zum Schutz der laufenden Ermittlung wird nicht bestätigt, ob es sich dabei um Kaiser handelt.

Der 27-Jährige hatte Ende Januar mit seinem Heiratsantrag im Rahmen des Diversity-Spieltags in der Bundesliga für große Aufmerksamkeit gesorgt. Danach teilte Kaiser in den sozialen Netzwerken Fotos von vermeintlichen körperlichen Attacken. Er selbst stellte dabei einen direkten Zusammenhang zu seinem öffentlichen Heiratsantrag her und spekulierte über ein homophobes Motiv.

1. FC Köln verurteilt Gewalttaten nach Heiratsantrag

Der 1. FC Köln hatte die angeblichen Gewalttaten mit deutlichen Worten verurteilt. „Der blanke Hass, der hinter dieser feigen Attacke steckt, bestätigt auf abscheuliche Art und Weise, wie wichtig unser Engagement als FC-Familie gegen jegliche Form von Gewalt ist“, hatte der Verein nach Bekanntwerden der Vorwürfe in einer Stellungnahme mitgeteilt.

Das könnte Sie auch interessieren: Der Winter bleibt ein Problem: Alle Fußball-Spiele in Hamburg abgesagt!

Die Ermittlungsergebnisse der Polizei und das Gutachten der Rechtsmedizin stehen derzeit noch aus. Man werde „keine Fragen zu dem mutmaßlichen Sachverhalt, zu etwaigen Erklärungen gegenüber Ermittlungsbehörden oder zu sonstigen Details beantworten“, wird Kaisers Anwalt vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ zitiert. Für den Amateur-Schiri gilt die Unschuldsvermutung.

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test