Die Feuerwehr steht vor den Rostocker Gästefans

Rostocker Fans schmissen in Verl Gegenstände aus dem Gästeblock. Foto: IMAGO/HMB-Media

Wieder Rostock-Fans: Flaschenwurf auf den Platz, Feuer im Block – Hansa reagiert

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Hansa Rostock hat das von Fan-Tumulten überschattete Verfolgerduell in der 3. Liga beim SC Verl gewonnen und bleibt damit im Aufstiegsrennen.

Am Mittwochabend siegte das Team von Rostock-Trainer Daniel Brinkmann bei den Westfalen nach einem 0:1 zur Pause noch 2:1. Das Spiel musste wegen der Randale im Hansa-Fanblock in beiden Halbzeiten unterbrochen werden. In der zweiten Hälfte gab es deshalb eine Viertelstunde Nachspielzeit. 

Der eingewechselte Christian Kinsombi (54. Minute) und Emil Holten (58.) drehten das Spiel für die Gäste aus Rostock mit ihren Toren binnen vier Minuten. Berkan Taz hatte Verl mit einem wunderschönen Freistoßtor (45.) kurz vor der Pause in Führung gebracht. 

Hansa Rostock: Trainer Brinkmann verurteilt Fan-Aktion

Einige Hansa-Fans hatten mehrmals Gegenstände in Richtung Verler Spieler geworfen. Unter anderem war eine kleine Schnapsflasche auf den Rasen geflogen. Zudem war im Gäste-Fanblock ein kleines Feuer ausgebrochen, weswegen die Drittliga-Partie in der zweiten Halbzeit auf Anweisung der Polizei für mehrere Minuten unterbrochen werden musste.

„Man muss unterscheiden, was auf den Platz geworfen wird. Wenn das jetzt Papier ist, ist das ungefährlich. Was ich aber gesehen habe, war eine Flasche ‚Kleiner Feigling‘. Und die kann wehtun“, sagte Brinkmann. „Und das ist richtig scheiße! Das kann man auch nicht entschuldigen. Das darf nicht passieren.“

Dem FC Hansa droht nach den erneuten Vorfällen eine weitere Geldstrafe. Schon in der Vergangenheit waren Rostock-Anhänger immer wieder negativ aufgefallen.

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Durch den Sieg zog Rostock an Verl vorbei auf Rang fünf. Hansa hat sechs Spieltage vor dem Saisonende vier Punkte Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsrang, auf dem derzeit Energie Cottbus steht. Am Wochenende hatte Rostock noch ein bitteres 2:3 gegen Viktoria Köln hinnehmen müssen. (dpa/ch)

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