Alexander Manninger applaudiert den Augsburg-Fans

Ex-Augsburg-Torwart Alexander Manninger ist im Alter von 48 Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen. Foto: IMAGO/Eibner

Er spielte auch in der Bundesliga: Ex-Torwart Manninger (48) stirbt bei Zugunfall

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Der frühere Star-Torhüter Alexander Manninger ist laut übereinstimmenden Medienberichten bei einem schweren Verkehrsunfall in seiner Heimat Österreich ums Leben gekommen. Der 48-Jährige kollidierte demnach am Donnerstagmorgen mit seinem Auto mit einer Salzburger Lokalbahn.

Der tödliche Unfall ereignete sich laut „Kronenzeitung“ gegen 8.20 Uhr an einem unbeschrankten Bahnübergang. Das Fahrzeug von Manninger, ein VW-Minivan, wurde bei der Kollision schwer beschädigt. Rund 25 Fahrgäste der Lokalbahn sowie der Triebwagenführer blieben nach ersten Angaben unverletzt.

Alexander Manninger stand bei Arsenal, Juve, Liverpool und Augsburg im Tor

Ersthelfer waren schnell vor Ort und befreiten den ehemaligen Bundesliga-Profi aus dem Wagen. Rettungskräfte versuchten ihn zu reanimieren, auch ein Defibrillator kam zum Einsatz, jedoch vergeblich. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft untersucht ein Gutachter den Unfallhergang.


Hilfe in schweren Stunden

Ihre Gedanken hören nicht auf zu kreisen? Sie befinden sich in einer scheinbar ausweglosen Situation und spielen mit dem Gedanken, sich das Leben zu nehmen? Hier finden Sie Beratungs- und Seelsorgeangebote:

Telefonseelsorge: Unter 0800 – 111 0 111, 0800 – 111 0 222 oder 116 123 erreichen Sie rund um die Uhr Mitarbeiter, mit denen Sie Sorgen und Ängste teilen können. Auch ein Gespräch via Chat ist möglich. telefonseelsorge.de

Kinder- und Jugendtelefon: Das Angebot des Vereins „Nummer gegen Kummer“ richtet sich vor allem an junge Menschen. Erreichbar montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter 116 111. Es gibt auch ein Elterntelefon, das unter 0800 – 111 0550 erreichbar ist. Samstags nehmen die jungen Berater des Teams „Jugendliche beraten Jugendliche“ die Gespräche an. nummergegenkummer.de

Muslimisches Seelsorge-Telefon: Die Mitarbeiter von MuTeS sind 24 Stunden unter 030 – 44 35 09 821 zu erreichen. Viele sprechen Türkisch. mutes.de

Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention: Unter suizidprophylaxe.de gibt es eine Übersicht aller telefonischer, regionaler, Online- und Mail-Beratungsangebote in Deutschland.


ÖFB reagiert „tief betroffen“ auf Manningers Tod

Dabei sollen unter anderem die elektronischen Fahrzeugdaten ausgewertet werden, um das Fahrverhalten zu rekonstruieren. Auch wird geprüft, ob das Rotsignal am Bahnübergang rechtzeitig ausgelöst wurde. Manninger soll zum Zeitpunkt des Unfalls alleine im Auto gesessen sein.

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Manninger gehörte über viele Jahre zu den bekanntesten österreichischen Torhütern. Insgesamt absolvierte er 33 Länderspiele für das Nationalteam. Seine Karriere führte ihn zu zahlreichen internationalen Topklubs. 1997 wechselte er zu Arsenal, später stand er unter anderem bei Juventus Turin, Liverpool und dem FC Augsburg in der Bundesliga unter Vertrag. Weitere Stationen waren unter anderem AC Florenz, Espanyol Barcelona und FC Bologna. Seine Laufbahn beendete der gebürtige Salzburger im Jahr 2017.

Österreichs Fußball-Bund (ÖFB) teilte auf X mit: „Die Nachricht vom Tod von Alex Manninger macht tief betroffen. Mit ihm verliert der Fußball einen besonderen Menschen. In dieser schweren Zeit gilt unser aufrichtiges Mitgefühl seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahestanden. Viel Kraft für die kommende Zeit! #RIP.“

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