John Robertson im Jahr 1978 im Trikot von Nottingham Forest

John Robertson machte fast 400 Spiele für Nottingham Forest und gewann in den 14 Jahren, in denen er für den Klub spielte, sechs Titel. Foto: imago/Colorsport

Er brachte dem HSV eine der schwersten Niederlagen bei: Trauer um John Robertson

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Er schoss Nottingham Forest 1980 gegen den HSV zum Europapokal-Triumph – jetzt ist John Robertson tot. Die Klub-Legende starb nach langer Krankheit am ersten Weihnachtsfeiertag.

Nottingham Forest trauert um eine seiner größten Ikonen: John Robertson ist tot. Der frühere Flügelstürmer starb im Alter von 72 Jahren nach langer Krankheit – am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertags, wie die Familie in einem vom Club veröffentlichten Statement mitteilte.

John Robertson gestorben: Nottingham Forest nimmt Abschied

In der Mitteilung heißt es: „Unser einziger Trost in unserer Trauer ist, dass seine Leiden nun vorbei sind und er wieder mit seiner Tochter Jessica vereint ist.“ Robertsons Tochter Jessica war Mitte der 1990er Jahre im Alter von 13 Jahren gestorben.


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Berichten zufolge kam sie mit schweren Hirnschäden auf die Welt, nachdem die Geburtsklinik einen Kaiserschnitt zu spät durchgeführt hatte.

John Robertson gestorben: Der Held von Madrid – zum Leidwesen des HSV

Robertson schrieb europäische Fußball-Geschichte – besonders in den Jahren 1979 und 1980, als er Nottingham Forest maßgeblich zu den Triumphen im Europapokal der Landesmeister führte, dem Vorgänger der Champions League.

Unvergessen bleibt sein großer Moment im Finale 1980 gegen den Hamburger SV: Im Madrider Santiago Bernabéu erzielte Robertson das entscheidende Tor zum 1:0-Sieg.

Auch gegen Malmö war er am Siegtor beteiligt

Auch im Finale 1979 gegen den schwedischen Klub Malmö FF, das ebenfalls 1:0 endete, war Robertson entscheidend beteiligt. Der 28-malige schottische Nationalspieler lieferte im Münchner Olympiastadion die Flanke für Siegtorschütze Trevor Francis.

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Mit Forest gewann Robertson in der Saison 1977/1978 zudem die bislang einzige nationale Meisterschaft in der Geschichte des Traditionsklubs.

John Robertson gestorben: Forest trauert um „Robbo … unser Größter“

Nottingham Forest verabschiedete sich mit emotionalen Worten. „Sein unvergleichliches Talent, seine Bescheidenheit und seine unerschütterliche Hingabe an Nottingham Forest werden niemals in Vergessenheit geraten“, teilte der Klub mit.

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„Unsere Gedanken sind bei Johns Familie, seinen Freunden und allen, die ihn geliebt haben. Ruhe in Frieden, Robbo … unser Größter.“ (dpa/mp)

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