Freiburger Fanblock

Im Heimspiel gegen Maccabi Tel Aviv wird es kein Leuchtfeuer im Freiburger Block geben. Große Teile der aktiven Fanszene boykottieren das Spiel. Foto: IMAGO/Steinsiek.ch

„Eingriff in fankulturelle Freiheit“: Freiburg-Fans boykottieren Europa-League-Spiel

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Aufgrund erhöhter Sicherheitsvorkehrungen bleiben Teile der aktiven Fanszene des SC Freiburg dem Europa-League-Heimspiel gegen Maccabi Tel Aviv fern. Nachdem der Bundesligist im Hinblick auf die politische Lage schärfere Maßnahmen für die Partie am Donnerstag (18.45 Uhr/RTL+) gegen den israelischen Rekordmeister verkündet hatte, gaben mehrere Gruppierungen in einer gemeinsamen Stellungnahme den Boykott bekannt.

Darin ist von einer „Gesamtkulisse“ die Rede, die so gravierend in fankulturelle Freiheiten eingreift, dass wir uns entschieden haben, dem Spiel fernzubleiben”. Man sei sich „der aktuellen Konflikte und ihrer Tragweite bewusst, welche die Möglichkeit einer Fankurve zur Positionierung im Rahmen eines Fußballspiels bei Weitem übersteigen“, hieß es: „Wir verwehren uns gegen eine bewusste Missinterpretation unserer Entscheidung.“

SC Freiburg: „Kein Heimspiel wie jedes andere“

Zugleich werde man es nicht dulden, „dass Einzelne unser Fernbleiben ausnutzen, um diesen Bereich für ihre politische Agenda zu instrumentalisieren“, schrieben die Fangruppen weiter, zudem wurde der Wunsch geäußert, dass andere SC-Anhänger diesem Beispiel folgen.

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Vereinsangaben zufolge werden die Einlasskontrollen „besonders umfassend durchgeführt“, diese „nehmen mehr Zeit als üblich in Anspruch“. Der Sport-Klub bereite sich „seit Monaten und im engen Schulterschluss mit Polizei, Behörden und weiteren Institutionen“ auf eine Partie vor, die „für den Verein kein Heimspiel wie jedes andere“ sei, hieß es von Klubseite. (sid/hmg)

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