Werder-Bremen-Boss Clemens Fritz schaut skeptisch

Werder Bremens Geschäftsführer Clemens Fritz will schnell einen neuen Trainer präsentieren. Foto: IMAGO/DeFodi Images

Ein Däne soll es machen: Werder bei Trainer-Suche in fortgeschrittenen Gesprächen

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Die beiden dänischen Trainer Bo Svensson und Bo Henriksen sind bei Werder Bremen offenbar die Topkandidaten für die Nachfolge von Horst Steffen. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Laut Sky befinden sich die Verantwortlichen von Werder Bremen mit beiden bereits in direkten Verhandlungen.

Der Tabellen-15. der Bundesliga hatte sich am Sonntag nach zehn sieglosen Spielen von seinem bisherigen Chefcoach getrennt. Svensson und Henriksen retteten den direkten Konkurrenten FSV Mainz 05 in den vergangenen Jahren jeweils in einer noch viel schwierigeren Situation vor dem Abstieg. 

Werder Bremen spricht mit Bo Svensson und Bo Henriksen

Der 50 Jahre alte Henriksen musste die Mainzer erst im vergangenen Dezember verlassen, nachdem er den Klub 2024 zum Klassenerhalt und 2025 in die Conference League geführt hatte. Henriksen ist ein sehr emotionaler Coach. Mainz hatte die Zusammenarbeit mit ihm nach nur einem Sieg aus zwölf Spielen in dieser Saison beendet. Die Rheinhessen lagen zu dem Zeitpunkt auf dem letzten Tabellenplatz.

Der 46 Jahre alte Svensson arbeitete von Januar 2021 bis November 2023 in Mainz, ehe er in der vergangenen Saison für sechs Monate den 1. FC Union Berlin trainierte. Dort musste er im Dezember 2024 ausgerechnet nach einer 1:4-Niederlage in Bremen gehen. In Mainz hatte Svensson die Wende von Tabellenplatz 17 aus vollzogen. Er führte das Team noch auf Platz zwölf und in der darauffolgenden Saison sogar auf Platz acht. Gerade in ihm sollen die Verantwortlichen bei Werder Bremen mehr als den klassischen „Feuerwehrmann“ sehen, auf den es laut Geschäftsführer Clemens Fritz hinauslaufen könne.

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Ins Gespräch gebracht hatte sich auch HSV-Legende Felix Magath. Er traue sich den Job zu und würde damit ja auch ganz im Sinne von Bundeskanzler Friedrich Merz handeln, der ausgegeben hatte, dass Menschen länger arbeiten sollten, hatte der 72-Jährige gegenüber RTL erklärt. Magath werden allerdings keine Chancen auf den Werder-Job eingeräumt. (dpa/vb)

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