Werder Bremens Jovan Milosevic atmet tief durch

Jovan Milosevic muss sich mit seinem ersten Einsatz in der Werder-Startelf noch gedulden. Foto: imago/RHR-Foto

Er kam statt Downs: Neuer Stürmer bleibt trotz Werder-Krise Bankdrücker

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Werders Sturm-Hoffnung Jovan Milosevic muss nach Angaben seines Trainers Horst Steffen noch auf sein Startelf-Debüt bei den Bremern in der Bundesliga warten. Auch im Spiel am Freitag (20.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Frankfurt wird der 20 Jahre alte Serbe zunächst auf der Bank sitzen.

„Aktuell sehe ich das noch so, dass ich das Gefühl habe, er ist ein guter Spieler, der reinkommt, der dann noch mal unseren Sturm beleben und gegebenenfalls eben auch treffen kann“, sagte Steffen bei der Spieltags-Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel gegen die Hessen. „Ich glaube, dass ein bisschen Eingewöhnungszeit da sein wird“, ergänzte er. Der Neuzugang müsse sich mit den Abläufen noch auseinandersetzen.

Milosevic nur Einwechselspieler

Milosevic hatte seine Premiere im Werder-Trikot am Dienstag beim 0:3 bei Borussia Dortmund erlebt. Er war in der 69. Minute für Marco Grüll ins Spiel gekommen. Die Bremer haben Milosevic vom Liga-Rivalen VfB Stuttgart bis zum Saisonende ausgeliehen. Die vergangene Hinrunde hatte er in der ersten serbischen Liga bei Partizan Belgrad auf Leihbasis gespielt. In 17 Spielen traf er zwölfmal.

Werder hofft, dass er in der Bundesliga-Rückrunde die Probleme im Angriff lösen kann. Der vor der Saison ausgeliehene Victor Boniface erfüllte die Erwartungen nicht und wird nach einer Knie-Operation nicht für die Bremer auf dem Platz stehen. Bremen-Kandidat Damion Downs (Southampton) entschied sich für den HSV.

Zeitung über Bremen: „Die Stimmung ist im Keller”

Die Norddeutschen blieben in den vergangenen sechs Spielen ohne Sieg bei vier Niederlagen und zwei Remis. In vier Spielen gelang ihnen kein Treffer. Vor dem ersten Rückrunden-Spieltag haben sie nur noch fünf Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegations-Platz, haben allerdings noch ein Nachholspiel am 27. Januar gegen die TSG Hoffenheim.

Hinzu kommen aktuell Berichte mit wenig schmeichelhaften Überschriften. „Die Stimmung ist im Keller”, titelte die „Kreiszeitung Syke”. „Werder droht Kabinen-Brand“, schrieb die „Bild“. Beobachtungen, die Steffen nicht teilt. 

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„Ich sehe die Mannschaft jeden Tag. Und da ist eine Stimmung in der Kabine und auf dem Trainingsplatz, die gut ist”, sagte der Trainer zur generellen Arbeitsatmosphäre, die aktuell von den fehlenden Ergebnissen eingefärbt sei: „Ich tausche mich aus mit den Jungs. Wir gehen zusammen da durch. Das ist die Botschaft, die hier rausgehen darf.“ (dpa/lam)

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