Bleibt er oder geht er? Kehl spricht über Schlotterbeck-Zukunft in Dortmund
Borussia Dortmund plant im Winter-Transferfenster aktuell keine Zugänge – mit kleinen Einschränkungen. „Wir haben in den letzten Jahren häufig im Winter zugegriffen. Aber auch, weil wir vielleicht sportlich nicht die Erwartungen erfüllt haben und vielleicht auch mit Verletzungen zu kämpfen hatten“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl am Montag im Trainingslager im spanischen Marbella: „Das ist in diesem Jahr dann doch anders.“
Natürlich wolle man trotzdem „besser werden“, aber „es muss finanzierbar sein. Es muss am Ende auch in die Struktur passen.“ Beim BVB sei „was zusammengewachsen“, sagte Kehl (45), daher müsse man „jetzt nicht unbedingt im Winter zugreifen.“ Aber: „Wenn sich Dinge ergeben in den nächsten Wochen, werden wir uns das natürlich anschauen, weil ich den Sommer natürlich auch schon im Blick behalte.“

Dann stehen zahlreiche Entscheidungen an, auch in Hinblick auf einige BVB-Gesichter der vergangenen Jahre. Etwa die Verträge von Emre Can und Julian Brandt laufen aus. „Wir haben einige Spieler, wo es auf Entscheidungen hinausläuft, wir werden uns das ganz in Ruhe anschauen“, sagte Kehl: „Natürlich sind wir in vielen Gesprächen, aber es sind bis dato noch keine Entscheidungen gefallen.“ Kapitän Can rechnete zuletzt mit seinem Verbleib in Dortmund.
Kehl will Schlotterbeck von Verbleib in Dortmund überzeugen
Abwehrchef Nico Schlotterbeck, dessen Vertrag 2027 endet, „versuchen wir zu überzeugen mit all der Power, die dieser Klub hat“, sagte Kehl. Allerdings: „Solche Themen müssen ein bisschen reifen.“
Das könnte Sie auch interessieren: „Hatte schwierige Zeiten“: BVB-Kapitän Can äußert sich zu seiner Zukunft
Nach den Abgängen von Pascal Groß (Brighton & Hove Albion) und Cole Campbell (TSG Hoffenheim) könnte Julien Duranville noch verliehen werden. Etwas vermelden konnte Kehl nicht, allerdings sei mehr Spielzeit für den 19 Jahre alten Belgier „sinnvoll“. (sid/hmg)
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.