Jella Veit aus Pinneberg bei ihrem Länderspiel-Debüt gegen Norwegen

Jella Veit aus Pinneberg bei ihrem Länderspiel-Debüt für die DFB-F´rauen gegen Norwegen Foto: WITTERS

DFB-Frauen jubeln in Norwegen – weitere Ex-HSV-Spielerin debütiert

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Ihren ersten Härtetest auf dem Weg zum WM-Ticket haben die deutschen Fußballerinnen mit Bravour bestanden. Mit schönen Toren und starken Paraden gewann das spielfreudige Team von Bundestrainer Wück den Klassiker auf Kunstrasen in Norwegen 4:0 (3:0) und machte einen großen Schritt Richtung Endrunde 2027 in Brasilien. Eine weitere Ex-Hamburgerin feierte dabei ihr Debüt: Jella Veit.

„Wir haben von Anfang an alles reingeschmissen, in jeden Zweikampf und zu den richtigen Zeitpunkten die Tore gemacht“, sagte Torschützin Carlotta Wamser am ZDF-Mikrofon: „Es ist immer schön, wenn wir viele Leute haben, die treffen.“

Elisa Senß (18.), Wamser (45.+1), Vivien Endemann (45.+3) und Jule Brand (58.) festigten mit ihren Toren in Stavanger die Tabellenführung in der Qualifikations-Gruppe A4. Für ein Direkt-Ticket ist der Gruppensieg nötig, weiter geht es mit einem Doppelpack gegen das punktlose Österreich am 14./18. April in Nürnberg und Ried.

WM-Qualifikation: DFB-Frauen gewinnen 4:0 in Norwegen

Vier Tage nach dem 5:0 gegen Slowenien veränderte Wück seine Startelf auf drei Positionen: Nicole Anyomi übernahm als Sturmspitze für Shekiera Martinez, in der Abwehr verdrängte Janina Minge ihre Wolfsburger Vereinskollegin Camilla Küver, im offensiven Mittelfeld baute Wück um: Die gegen Slowenien starke Linda Dallmann hatte zunächst das Nachsehen, Wamser kam für die rechte Seite, Brand rückte in die Mitte.


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Wegen des ungewohnten Kunstrasens hatte Wück die Sinne geschärft, auch vor Norwegens Umschaltspiel und der Offensive um Ex-Weltfußballerin Ada Hegerberg war das deutsche Team gewarnt. Und doch dauerte es keine drei Minuten, ehe ein Fehlpass von Brand einen Konter einleitete, den die glänzend aufgelegte Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger aber entschärfte.

Die DFB-Elf antwortete beim munteren Schlagabtausch zu Beginn sogleich: Die Wolfsburgerin Endemann, Ersatz für die verletzte Klara Bühl, vergab zwei Chancen nacheinander – beim zweiten Schuss verhinderte der Pfosten die deutsche Führung (7.) im 43. Duell der früheren Olympiasieger, Welt- und Europameister.

Kurz nachdem Berger am Auge behandelt werden musste, bewies Senß Durchblick vor dem Tor: Nach einem Abpraller zog die Frankfurterin mit links wuchtig ab und bejubelte ihr viertes Länderspieltor. Doch nach einer halben Stunde ließen die Deutschen Norwegen besser ins Spiel kommen. 

Jella Veit feiert Debüt für die DFB-Frauen

Mit einer Doppelparade bewahrte Berger (34.) das DFB-Team vor dem Ausgleich, nachdem Kapitänin Giulia Gwinn an der Strafraumgrenze ein Duell mit Signe Gaupset verloren hatte. Kurz vor dem Pausenpfiff drehte das DFB-Team wieder auf: Erst vollstreckte Wamser auf Vorarbeit von Endemann, dann belohnte sich Wirbelwind Endemann nach einem Steckpass von Anyomi.

Nach der Pause setzte Deutschland den schwungvollen Auftritt fort. Wenn es brenzlig wurde, war Berger zur Stelle, auf der Gegenseite schloss Brand einen Konter cool ab. Ab der 69. Minute durfte wie schon die Ex-Hamburgerin Larissa Mühlhaus gegen Slowenien auch Jella Veit ihr DFB-Debüt geben. Die 20-Jährige, die aus dem Kreis Pinneberg stammt und über den SV Rugenbergen und den HSV 2023 zu Eintracht Frankfurt gewechselt war, rückte für Janina Minge in die Abwehr.

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