Niko Kovac klatscht Samuele Inacio bei der Auswechslung ab

So schaut ein zufriedener BVB-Trainer aus: Niko Kovac (l.) war mit der Leistung von Samuele Inacio zufrieden. Foto: picture alliance / SVEN SIMON | Malte Ossowski/Sven Simon

„Der ist so gut“: Dieser „schüchterne“ Bubi (18) begeistert ganz Dortmund

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Borussia Dortmund feiert im 1000. Bundesliga-Heimspiel ein souveränes 4:0 gegen Freiburg, qualifiziert sich für die Champions League – und freut sich über das starke Startelfdebüt von Samuele Inacio. Der BVB-Youngster begeisterte.

Bei seinem Startelfdebüt in der Bundesliga genügten Samuele Inacio 74 Minuten, um alle zu verzücken. „Der soll einfach auf dem Platz machen, was er will. Der ist so gut, den muss man einfach machen lassen“, sagte Nationalspieler Maximilian Beier über den Hoffnungsträger, den Borussia Dortmund vor fast zwei Jahren aus der Jugend von Atalanta Bergamo verpflichtet hatte.

Tatsächlich hatte Inacio viel von dem gezeigt, was die BVB-Scouts damals gesehen hatten. Der Italiener habe einen „guten Fuß“, könne „dribbeln, zum Abschluss kommen und den letzten Pass spielen“, lobte Sportdirektor Ole Book nach dem 4:0 (3:0) gegen den SC Freiburg. Aber: „Das war ein vielversprechendes Startelfdebüt, überbewerten sollten wir es nicht.“

Starkes Startelf-Debüt von BVB-Youngster Samuele Inacio

Inacio hatte sich von der großen Kulisse im 1000. Bundesliga-Heimspiel des BVB nicht verunsichern lassen, spielte unbekümmert drauf los – die sehr schwachen Freiburger waren aber auch ein dankbarer Gegner. In der 74. Minute wurde der 18-Jährige unter lautem Applaus ausgewechselt, zuvor hatte er unter anderem beim 2:0 durch Serhou Guirassy (14.) seine Füße im Spiel. Inacio sei „ein bisschen schüchtern, aber der taut von Tag zu Tag ein bisschen mehr auf“, sagte Beier, der das 1:0 (8.) erzielt hatte: „Er ist ein talentierte Junge, der ein brutales Dribbling hat.“

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Book und Trainer Niko Kovac werden Inacios Entwicklung sehr zufrieden verfolgen. Durch den feststehenden Abgang von Julian Brandt, dessen im Sommer auslaufender Vertrag nicht verlängert wird, ist im Offensivbereich eine Vakanz. Sollte Inacio die guten Eindrücke nun bestätigen, könnte er künftig eine größere Verantwortung übernehmen.

Dortmunds Kovac mahnt: Inacios Talent allein reicht nicht

Kovac betonte, dass fußballerisches Talent allein nicht genüge. Es komme auch auf die Trainingsarbeit an, auf Disziplin und Fleiß. Aber allzu viel wollte er nicht über den Youngster reden. Sein Team habe „verdient gewonnen, das 1000. Bundesliga-Heimspiel, schönes Jubiläum, tolles Ergebnis“, fasste Kovac zusammen.

Dank des Sieges löste der BVB zudem sein Ticket für die Champions League – was jedoch ohnehin nur noch Formsache war. „Ich hatte jetzt keine große Angst. Dafür hat die Mannschaft zu viel Qualität“, sagte Book. „Zweifel hatte ich nicht, trotzdem ist es etwas anderes, wenn man es dann sicher hat. Das fühlt sich gut an.“

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Gut fühlte sich auch Inacio, der zwar nicht vor den wartenden Journalisten redete, aber einen passenden Post bei Instagram veröffentlichte. „Ich bin sprachlos“, schrieb er dort und fügte einige Bilder hinzu: „Startelf-Debüt. Vor heimischer Kulisse. Danke, BVB.“ (sid/tb)

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