Frank Schmidt senkt den Kopf zu Boden

Frank Schmidt war nach Heidenheims Niederlage in Bremen schwer enttäuscht (Archivfoto). Foto: imago images/Eibner

„Dann hätte ich gelogen“: Hisst Heidenheim tatsächlich die weiße Fahne?

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Allerletzte Chance oder Beginn der Abschiedstournee? Für Trainer Frank Schmidt vom Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Heidenheim stellt sich die Frage vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) nicht. „Ein Wunder reicht nicht, um noch die Klasse zu halten, es müssten zwei sein“, sagte Schmidt am Freitag.

Schon nach dem 0:2 im Kellerduell bei Werder Bremen am vergangenen Samstag hatte das Heidenheimer Trainerdenkmal den Klassenverbleib mit bemerkenswert klaren Worten praktisch abgehakt – und zu dieser Einschätzung steht er: „Ja, klar. Ich war ja bei vollem Bewusstsein.“

Heidenheim muss gegen Hoffenheim ran

Acht Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz. Der kommende Gegner Hoffenheim hatte zuletzt mit einer Heimniederlage gegen den direkten FCH-Konkurrenten St. Pauli die Lage noch einmal verschärft. „Soll ich sagen, es ist eine hervorragende Situation und jeder glaubt ungebrochen an den Klassenerhalt, dann hätte ich gelogen“, meinte Schmidt, wies aber darauf hin: „Den Optimismus lassen wir uns nicht nehmen.“

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Allerdings verschärften sich vor dem Hoffenheim-Spiel die Heidenheimer Personalprobleme. Arijon Ibrahimovic, Tim Siersleben und Nick Rothweiler fallen nach einer Erkrankung aus, auch Winterneuzugang Leonidas Stergiou, der laut Schmidt „leider wiederholt jetzt einen kleinen Muskelfaserriss hat“ muss aussetzen. (sid/trh)

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