Nach Steffen-Aus: So läuft die Trainer-Suche bei Werder – Fritz stellt sich Kritik
Nach der Trennung von Horst Steffen möchte Werder Bremen auf jeden Fall einen Trainer von außen für den Abstiegskampf in der Bundesliga holen.
„Das Ziel ist ganz klar eine externe Lösung“, bestätigte Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz in einer Medienrunde im Bremer Weserstadion. Den Kandidatenkreis habe man „eng definiert. Es ist nicht so, dass wir uns jetzt noch mit zehn Namen beschäftigen. Wir wissen, was wir brauchen. Wir wissen, was wir suchen.“
Werder sucht nach einer externen Trainer-Lösung
Nach acht sieglosen Spielen in Folge und einer Gesamtbilanz von vier Siegen, sieben Unentschieden und neun Niederlagen zogen die Bremer die Reißleine bei Steffen. Mit 19 Punkten steht Bremen derzeit auf Rang 15, wobei der Trend der letzten Wochen Richtung Abstiegsplätzen ging.
„Ganz klar muss man sagen: Es gibt keinen Alleinschuldigen”, betonte Fritz zum Steffen-Rauswurf: „Wenn sowas passiert, sind wir alle in der Verantwortung. Ich natürlich auch in erster Linie, natürlich auch die Mannschaft.“ Zu der Kritik an seiner Person sagte der Werder-Boss: „Ich bin reflektiert, überdenke natürlich auch viele Handlungen. Natürlich nehme ich die Kritik auch an und versuche mein Bestmögliches einzubringen, um den Turnaround zu schaffen.“
Kromp oder Makiadi sind kein Thema bei Werder Bremen
Trainer-Namen kursieren derweil bei Werder Bremen noch nicht. Vorerst werden die bisherigen Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß die Mannschaft betreuen – möglicherweise auch noch beim nächsten Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr/Sky).
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Interne Lösungen wie Frauen-Trainerin Friederike Kromp oder U19-Coach Cedric Makiadi schloss Fritz jedoch aus. „Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir einen neuen Impuls, eine neue Energie und ein Stück weit auch eine neue Ansprache brauchen, um uns aus dieser Situation herauszuziehen“, sagte der Sportchef. Und das solle nach zehn Bundesliga-Spielen ohne Sieg „von außen“ kommen. (dpa/lam)
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