Andreas Schicker Arm in Arm mit Christoph Freund

Österreichische Landsmänner: TSG-Boss Andreas Schicker (l.) und Bayern-Sportdirektor Christoph Freund Foto: IMAGO/DeFodi Images

Bundesliga-Boss warnt: „Ohne ihn wären wir bald nicht mehr in der Bundesliga“

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Trotz der angestrebten Unabhängigkeit von Dietmar Hopp hängt das Wohl und Wehe der TSG Hoffenheim auch zukünftig am milliardenschweren Gesellschafter sowie dessen Nachkommen. Das ist jedenfalls die Einschätzung von Geschäftsführer Andreas Schicker. „Ohne die Familie Hopp würde man die TSG in ein paar Jahren nicht mehr in der Bundesliga sehen“, sagte der Österreicher der „Rhein-Neckar-Zeitung“.

Der mittlerweile 85 Jahre alte Hopp hat in den vergangenen Jahren zwar immer wieder betont, dass die TSG auf eigenen Füßen stehen müsse – dem Klub in dieser Zeit aber mehrfach finanziell aus der Patsche geholfen. Auch im vergangenen Sommer benötigte die TSG die Unterstützung Hopps, der mittlerweile eine halbe Milliarde Euro in den Verein gesteckt haben soll.

TSG-Geschäftsführer Schicker bedauert den Machtkampf

„Ich bin überzeugt, dass es Jahre geben wird, in denen das gelingt. Und es wird Jahre geben, in denen man Unterstützung benötigt“, antwortete Schicker auf die Frage, ob sich die TSG selbstständig tragen könne.

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Den zurückliegenden Machtkampf innerhalb des Klubs bedauert Schicker vor allem mit Blick auf den Erfolg des Tabellendritten, der Kurs Richtung Champions League hält. „Die Mannschaft bekommt dadurch, dass wir in der Wahrnehmung der Chaos-Verein sind, leider nicht immer die Aufmerksamkeit, die sie sich durch ihre Leistungen verdient hat“, äußerte der 39-Jährige.

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Und weiter: „Wir haben nach 22 Spielen 45 Punkte, das ist mit Abstand der beste Schnitt in der Bundesliga-Geschichte der TSG.“ (sid/mp)

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