Nationalmannschaft von Gabun beim Afrika-Cup

Gabun schied beim Afrika-Cup punktlos in der Gruppenphase aus. Das hat Konsequenzen. Foto: IMAGO/Middle East Images

„Beschämend!“ Regierung bestraft Nationalteam für Blamage bei Afrika-Cup

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Nach dem enttäuschenden Auftritt der gabunischen Fußball-Nationalmannschaft beim Afrika-Cup hat der Sportminister des Landes mit einem bemerkenswerten Rundumschlag für einiges Aufsehen gesorgt. „Angesichts der beschämenden Leistung der Panthères hat die Regierung beschlossen, den Trainerstab zu entlassen, die Nationalmannschaft bis auf Weiteres zu suspendieren und die Spieler Bruno Ecuele Manga und Pierre-Emerick Aubameyang aus dem Kader zu nehmen“, erklärte Simplice-Désiré Mamboula im gabunischen Fernsehen.

Der Auftritt der Mannschaft beim Afrika-Cup laufe „den ethischen Werten des Landes und dem Vorbildcharakter zuwider“, sagte der Sportminister, Konsequenzen gebe es folglich nicht nur für Trainer Thierry Mouyouma. Videos von der Pressekonferenz kursieren im Internet, wie allerdings unter anderem die französische „L’Equipe“ berichtet, wurden die Clips kurz nach der Ausstrahlung zumindest von den offiziellen Plattformen des Ministeriums wieder entfernt. Der Verband kommunizierte am Neujahrstag zunächst nichts zu diesem Thema.

Gabun schied beim Afrika-Cup in der Gruppenphase aus

Sportlich war der Afrika-Cup für Gabun nicht nach Plan verlaufen. Auch ein Sieg oder gar ein Punkt zum Abschluss war der Mannschaft am Silvestertag verwehrt geblieben – beim 2:3 (2:1) gegen die Elfenbeinküste gab sie den Sieg nach einer Zwei-Tore-Führung in der Schlussphase aus der Hand.


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Kapitän Aubameyang befindet sich offenbar schon länger im Clinch mit dem Verband. Der langjährige Spieler von Borussia Dortmund, der inzwischen für Olympique Marseille in Frankreich stürmt, war schon vor dem letzten Gruppenspiel abgereist und äußerte sich via X zum Thema. „Ich glaube, dass die Probleme des Teams viel tiefer liegen“, schrieb der gabunische Rekordtorschütze, er sei in diesem Zusammenhang nur eine „kleine Person“.

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Beim Turnier hatte zunächst ein verfrühter Einsatz des Stürmers, der bereits angeschlagen nach Marokko gereist war, für Ärger gesorgt. Nach dem vorzeitigen Aus seiner Mannschaft war der 36-Jährige dann auch aufgrund der fehlenden sportlichen Bedeutung verletzungsbedingt zurück nach Frankreich gereist. (mp/sid)

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