„Befassen uns damit“: Deutschland will sich wieder für die Fußball-WM bewerben

Florian Wirtz jubelt vor deutschen Fans
2024 wurde die Fußball-EM in Deutschland ein großes Fest. 2042 könnte die WM nach Deutschland kommen. Dass Florian Wirtz dann noch mit dabei ist, ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Er wäre dann 39 Jahre alt.

Beim DFB ist eine künftige Bewerbung für die Fußball-WM weiter ein Thema. „Wie Bernd Neuendorf im letzten November sagte, würde Deutschland die nötige Infrastruktur und der DFB die dazu passende Organisationserfahrung mitbringen. Deshalb befassen wir uns insofern mit einer WM-Bewerbung, als dass zukünftige Optionen geprüft und besprochen werden“, sagte ein DFB-Sprecher. Zuvor hatte das Portal „Absolut Fussball“ berichtet, dass mögliche Szenarien einer Bewerbung für eine Fußball-WM entwickelt werden.

Der Verband verwies darauf, dass es aktuell kein konkretes Bewerberverfahren seitens des Weltverbandes FIFA gibt. DFB-Präsident Neuendorf hatte vor dem Bundestag in Frankfurt am Main im November 2025 gesagt, dass der Fokus auf der Bewerbung für die Frauen-EM 2029 liege. Den Zuschlag für dieses Turnier hat Deutschland inzwischen von der UEFA erhalten.

Deutsche Bewerbung für Fußball-WM 2042 im Gespräch

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Bei einer Fußball-WM der Männer könne er sich „grundsätzlich vorstellen, dass wir uns perspektivisch mit dieser Frage auseinandersetzen und schauen, unter welchen Rahmenbedingungen eine solche Bewerbung überhaupt denkbar ist“.

Deutschland hatte bisher 1974 und 2006 eine Fußball-WM der Männer ausgerichtet. Das letzte große Heim-Turnier war die EM 2024. In diesem Sommer findet die Männer-WM in den USA, Kanada und Mexiko statt, 2030 – erstmals auf drei Kontinenten mit den Ländern Marokko, Portugal, Spanien, Uruguay, Argentinien und Paraguay – und 2034 in Saudi-Arabien.

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Die CDU hatte sich auf ihrem Parteitag im Februar in Stuttgart für eine WM-Bewerbung für 2042 ausgesprochen. Sie forderte die Bundesregierung auf, ein Konzept für Deutschland als Austragungsort zu erarbeiten und eine Bewerbung des DFB positiv anzuregen und zu unterstützen. (dpa/dj)