Bedrohungen im Netz: Wolfsburg reagiert auf Hass gegen Pechvogel Maehle

Joakim Mæhle verlässt das Spielfeld.
Joakim Mæhle flog gegen Paderborn nach 14 Minuten vom Platz.

Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg hat nach der bitteren Pleite in der Relegation Hass und Gewaltandrohungen im Netz gegen seinen Spieler Joakim Maehle „aufs Schärfste“ verurteilt. „Gerade in solchen Momenten gehören Kritik, Wut und Diskussionen zum Fußball dazu.

Was Joakim Maehle aktuell jedoch an persönlichen Anfeindungen, Beleidigungen und sogar Drohungen erfährt, überschreitet jede Grenze“, schrieben die Wölfe am Dienstag in den sozialen Netzwerken.

VfL nach Abstieg: „Nicht die Schuld eines einzelnen Spielers“

Abwehrspieler Maehle hatte am Montagabend beim 1:2 n.V. im Relegations-Rückspiel beim SC Paderborn in der 14. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen. Zu diesem Zeitpunkt lag Wolfsburg mit 1:0 in Führung. „Unser Abstieg ist nicht die Verantwortung eines einzelnen Spielers.

Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.

Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Er ist die Folge einer enttäuschenden Saison, in der wir als Klub über Monate hinweg nicht gut genug waren. Dafür tragen wir gemeinsam die Verantwortung“, schrieb der VfL.

Das könnte Sie auch interessieren:Lizenz in Gefahr! Traditionsklub kämpft gegen den Absturz

Maehle habe in der abgelaufenen Saison „alles für den VfL Wolfsburg gegeben. Wer ihn am gestrigen Montag in den Katakomben des Stadions gesehen hat, der weiß, welche Schuld dieser Spieler sich ohnehin schon aufbürdet“, hieß es weiter. „Aber Fehler gehören zum Fußball. Persönliche Angriffe und Bedrohungen dagegen dürfen niemals Teil davon sein. Wir stehen geschlossen hinter Joakim und seiner Familie und verurteilen jede Form von Hass und Gewaltandrohung aufs Schärfste.“ (dpa/sil)