Bayern-Torhüterin nach Tumor-OP: „Muss meine Narbe nicht verstecken“
Die von einer Tumor-Erkrankung genesene Bayern-Torhüterin Maria Luisa „Mala“ Grohs begleitet die Sorge, dass der Krebs zurückkommen könnte.
„Ich gehe schon mit einer gewissen Anspannung in die Nachsorgetermine. Aber jedes Mal, wenn alles in Ordnung ist, gewinne ich mehr Sicherheit“, sagte die 24-jährige Grohs in einem Interview im Mitgliedermagazin „51“ des FC Bayern München. „Ich glaube, dieser Respekt ist einfach Teil des Ganzen. Und ich weiß auch: Sollte der Krebs tatsächlich zurückkommen, würde ich damit umgehen können.“
Im Herbst 2024 wurde bei der Torhüterin ein Tumor in den Mandeln diagnostiziert, im Dezember desselben Jahres wurde sie operiert. Im Januar 2025 kehrte Grohs ins Training zurück, ehe sie im März ihr Comeback gab.
Grohs: „Achtet auf euch!“
Mala Grohs geht bewusst ganz offen mit dem Thema Krebs um. So zeigt die gebürtige Münsteranerin etwa auf Social Media ihre Narbe am Hals, die von einem Eingriff stammt.
Das könnte Sie auch interessieren: Lena Oberdorf macht Beziehung zu Bayern-Mitspielerin offiziell
„Ich habe überhaupt nicht das Gefühl, dass ich meine Narbe und meine Geschichte verstecken müsste. Niemand, dem so etwas passiert, braucht sich dafür zu schämen“, sagte Grohs. „Die Narbe stört mich überhaupt nicht, manchmal vergesse ich sie sogar. Ich zeige sie auch, weil sie eine Botschaft hat: Achtet auf euch! Und: Ihr müsst nichts verbergen, nur weil etwas nicht perfekt ist.“ (dpa/hmg)
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.