Ausfall in wichtigen Quali-Spielen droht: Giulia Gwinn muss unters Messer

Giulia Gwinn wird verarztet
Giulia Gwinn hatte sich im April die Schulter ausgekugelt. Nun muss sie operiert werden.

Den deutschen Fußballerinnen droht der Ausfall von Kapitänin Giulia Gwinn für die entscheidenden Qualifikationsspiele um das direkte WM-Ticket. „Es ist Fakt, dass die Schulter operiert werden muss“, sagte die Rechtsverteidigerin nach dem Pokal-Triumph mit dem FC Bayern am Donnerstagabend bei Sky.

Mitte April hatte sich Gwinn ihre linke Schulter im Hinspiel der DFB-Elf gegen Österreich ausgekugelt, seither spielte sie für die Bayern immer mit einer Manschette und verzichtete auf Einwürfe. Das sei „ganz gut aufgegangen, aber es ist klar, dass es jetzt irgendwann in der Sommerpause passieren muss“, erklärte Gwinn zum anstehenden Eingriff.

Gwinn will OP-Zeitpunkt mit Bundestrainer Wück absprechen

Der Zeitpunkt und damit auch ihr Einsatz in den abschließenden Gruppenspielen gegen Norwegen und in Slowenien (5./9. Juni) ist „noch offen“, so Gwinn nach dem 4:0 (1:0) gegen den VfL Wolfsburg zum erneuten Double der Bayern. „Mal schauen, wie es die nächsten Tage ist“, führte die 26-Jährige aus, danach stehe ein Gespräch mit Bundestrainer Christian Wück an.

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Im Heimspiel gegen Norwegen in Köln kann das DFB-Team die Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien vorzeitig perfekt machen. Die Gruppe A4 führt Deutschland nach dem jüngsten 0:0 in Österreich nur noch mit einem Punkt vor den Norwegerinnen an. (sid/vb)