Große Freude bei den Wolfsburger Fußballerinnen

Große Freude bei den Wolfsburger Fußballerinnen Foto: IMAGO / HMB-Media

Auch ohne Superstar – Wolfsburg wirft Juventus aus der Champions League

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Die Kickerinnen des VfL Wolfsburg haben das Viertelfinale der Champions League erreicht. Auch ohne Leistungsträgerin Alexandra Popp setzte sich das Team von Trainer Stephan Lerch bei Juventus Turin mit 2:0 durch und buchte nach dem 2:2 im Play-off-Hinspiel das Ticket für die Runde der besten Acht.

„Ich bin sehr glücklich und extrem stolz auf das Team“, sagte Lineth Beerensteyn bei Disney+. In der zweiten Hälfte habe Wolfsburg zwar kämpfen müssen, „aber das ist auch eine Stärke von uns“, betonte die Stürmerin.

Im Viertelfinale trifft Wolfsburg auf Lyon

Vivien Endemann (18.) und Cora Zicai (90.+6) trafen für die Wölfinnen, auf die im Viertelfinale nun Olympique Lyon wartet. Durch den Erfolg tankte der VfL Selbstvertrauen für das Bundesliga-Topspiel am Sonntag (16.20 Uhr/ZDF, DAZN und MagentaSport) bei Spitzenreiter Bayern München. Der deutsche Double-Gewinner hatte sich im Gegensatz zu Wolfsburg in der Königsklasse den Umweg über die Playoffs gespart. 


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„Es wird sicher ein extrem schwieriges Spiel, aber wir werden von Anfang an brennen und wollen natürlich einen Sieg einfahren“, hatte Nationalspielerin Janina Minge vor der Partie betont. Dabei mussten die Wolfsburgerinnen auf Popp und Lena Lattwein verzichten, beide fehlten aufgrund eines Infekts.

Erdmann bringt Wölfinnen auf Kurs

Nach einer ruhigen Anfangsphase stießen die Wölfinnen in Turin die Tür zum Viertelfinale bald weit auf: Der VfL kombinierte sich über Endemann schnell nach vorne, die Nationalspielerin schob schließlich selbst nach einem Pass von Svenja Huth aus kurzer Distanz ein. Im Anschluss ließen die Gäste den Ball durch die eigenen Reihen laufen und hielten die italienische Offensive weitestgehend in Schach. 

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Nach der Pause dominierte Juventus die Partie. Für Wolfsburg wurde es gleich mehrmals brenzlig, der VfL hielt dem Druck der Italienerinnen in einer hektischen Schussphase jedoch stand. Zicai machte per Traumtor den Deckel drauf.

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