Der iranische Fußballpräsident Mehdi Taj übergibt die Trophäe des Futsal Player of the year an Moslem Oladghobad.

Blickt nicht hoffnungsvoll auf die WM in den USA: Mehdi Taj (links). Foto: picture alliance / NurPhoto | Noushad Thekkayil

Angriffe im Iran: Was bedeutet das für die Fußball-WM in den USA?

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Nach dem Beschuss durch Israel und den WM-Co-Gastgeber USA hat sich der iranische Fußballpräsident zum Turnier in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada geäußert. „Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht zu erwarten ist, dass wir hoffnungsvoll auf die WM blicken“, sagte Mehdi Taj einen Tag nach Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen dem Sportportal „Varzesh3“.

Die Situation werde sicherlich auch in den sportlichen Betrachtungen ein Thema sein und erfordere eine Entscheidung. „Das US-Regime hat unser Heimatland angegriffen, und das ist ein Vorfall, der nicht unbeantwortet bleiben wird“, betonte Taj weiter. Die Aussichten seien daher derzeit eher trübe.

Spielbetrieb ruht wegen Staatstrauer um Chamenei

Aufgrund der 40-tägigen Staatstrauer für den getöteten iranischen Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei ruht jetzt der Spielbetrieb. Im Iran werden nicht nur die Spiele der Liga, sondern auch die für März angesetzten WM-Vorbereitungsspiele ausfallen.

Donald Trumps WM-Beauftragter, Andrew Giuliani, schrieb auf der Plattform X zum Tod von Ajatollahs: „Morgen kümmern wir uns um Fußballspiele, heute feiern wir die Chance auf Freiheit.“

Iran in WM-Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten

Der Fußball-Weltverband werde die Situation „beobachten“, hatte FIFA-Generalsekretär Mattias Grafstrom am Samstag in Wales gesagt. Die oberste Priorität bleibe ein sicherer Ablauf der Weltmeisterschaft, bei der alle qualifizierten Mannschaften auch teilnehmen könne.

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Der Iran soll bei der Fußball-WM vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA in einer Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten spielen. Die Auslosung der WM-Vorrunden-Gruppen im Dezember in Washington hatte der Iran boykottiert, da die US-Regierung drei Funktionären, darunter dem Verbandspräsidenten Taj, Einreisevisa verweigert haben soll.

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