Der ehemalige Fußballspieler Pierre Littbarski schaut skeptisch

Pierre Littbarski freut sich vor allem auf die Underdogs bei der WM. Foto: imago/Sven Simon

„Affentheater“: Weltmeister Littbarski übt scharfe Kritik an der WM-Auslosung

kommentar icon
arrow down

Pierre Littbarski hat die pompöse Show rund um die Auslosung der Fußball-WM 2026 in Washington D.C scharf kritisiert.

„Darf man das sagen? Das war ein Affentheater!“, sagte der Weltmeister von 1990 und Suzuki-Markenbotschafter bei einem Termin in Köln: „Es ist alles zu aufgebläht.“ Er selbst hätte „in einer halben Stunde alle Lostöpfe durchgemacht – das hätte mir mehr gefallen“.

Deutsche Gruppe „unbequem“, aber „machbar“

Mit Blick auf das Sportliche beschrieb Littbarski die deutsche WM-Gruppe als „machbar“. Auch wenn die Duelle mit der Elfenbeinküste und Ecuador „unbequem“ seien: „Die sind für mich der Favorit für Platz eins und zwei mit den Deutschen zusammen.“

Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.
Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) werden erstmals 48 Nationen am Start sein, auch die acht besten Gruppendritten qualifizieren sich für das Sechzehntelfinale. Das hat für Littbarski auch positive Effekte.

Das könnte Sie auch interessieren: Messi war zu stark! Aber Müller macht weiter – zwei Legenden verkünden Karriere-Ende

„Ich bin ja immer so ein Underdog-Friend, und das könnte natürlich die Sache ein bisschen auflockern – mal mit Ländern, die noch nie dabei waren, so wie Kap Verde oder eben Curaçao. Das macht die Sache auf der anderen Seite auch interessant“, sagte der 65-Jährige und fügte an: „Und man muss ja auch Respekt haben, dass sie sich qualifiziert haben.“ (sid/lam)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test