Köln-Profis beschweren sich bei Schiedsrichter Daniel Siebert

Die Köln-Profis beschweren sich bei Schiedsrichter Daniel Siebert. Foto: imago/Nordphoto

„Absolut kein Verständnis!“ Kölner Schiri-Wut vor HSV-Kracher

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Borussia Dortmund hat den befürchteten Spannungsabfall vermieden und die Abstiegssorgen des 1. FC Köln vergrößert – dabei aber nur mit großer Mühe eine zittrige Schlussphase unbeschadet überstanden. Nach den jüngst verspielten Titelchancen in Champions League und Meisterschaft siegte der BVB in Überzahl 2:1. Dabei gab es einen großen Aufreger.

Bei Wackel-Trainer Lukas Kwasniok und den Kölnern herrschte neben Enttäuschung vor allem Wut. Der 44 Jahre alte Coach, der nach der vierten Niederlage in den vergangenen fünf Ligaspielen zunehmend um seinen Job bangen muss, echauffierte sich mit seinem Team über ein nicht geahndetes Handspiel von Dortmunds Yan Couto in der Nachspielzeit. Auch der VAR griff nicht ein. „Ich kann die Diskussion nur mitgehen“, sagte Kölns Kapitän Marvin Schwäbe bei Sky: „Ich verstehe nicht, wieso man den Schiedsrichter da nicht rausschickt.“ Kölns Sportchef Thomas Kessler betonte, er habe „absolut kein Verständnis, dass man das nicht sieht.“

Köln-Wut nach Couto-Szene

Den Dortmundern war das egal, die Westfalen festigten den zweiten Tabellenrang. Auf Platz fünf hat der BVB weiterhin acht Zähler Vorsprung. „Wir sind natürlich sehr glücklich über die drei Punkte. Aber wirklich zufrieden sind wir nicht“, sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken.


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Nach zuletzt drei Pflichtspielen ohne Sieg schossen Serhou Guirassy (16.) und Nationalspieler Maximilian Beier (60.) Dortmund zum Auswärtserfolg. Dabei half auch ein Platzverweis für FC-Verteidiger Jahmai Simpson-Pusey (45.+2). Der Anschlusstreffer von Jakub Kaminski (88.) sorgte noch einmal für Spannung.

Köln wiederum gerät immer tiefer in den Abstiegsstrudel. In den nächsten beiden Ligaspielen trifft der Aufsteiger auf die direkten Konkurrenten HSV (14. März) und Borussia Mönchengladbach (21. März). „Jetzt kommen die Mannschaften, mit denen wir auf Augenhöhe sind und wo wir einfach die Punkte holen müssen“, sagte Schwäbe.

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