Fußball-WM
Zusammenarbeit beim DFB mit Völler? Klopp legt sich fest – und macht einen Anruf
Jürgen Klopp setzt bei einem möglichen Engagement als Bundestrainer offenbar auf die Erfahrung von Rudi Völler. Der DFB-Wunschkandidat soll bereits mit dem Sportdirektor telefoniert haben.
Jürgen Klopp setzt bei einem möglichen Engagement als Bundestrainer auch auf Sportdirektor Rudi Völler. Der 59-Jährige hat laut „Bild“ bereits mit Völler telefoniert. Dabei soll Klopp dem Weltmeister von 1990 versichert haben, dass er ihn gerne beim DFB behalten und mit ihm zusammenarbeiten würde.
Auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke hatten zuvor bereits um Völler geworben, dessen Vertrag beim DFB noch bis 2028 läuft.
Watzke wirbt für Verbleib von Völler
„Ich spreche nur für mich und glaube, da das Gefühl von vielen anderen beim DFB zu treffen: Ich würde gerne mit Rudi weitermachen“, sagte Watzke im ZDF: „Rudi mit seiner Erfahrung und seiner Art und Weise - ich glaube, dass er und Jürgen wunderbar zusammenarbeiten würden.“
Ich spreche nur für mich und glaube, da das Gefühl von vielen anderen beim DFB zu treffen: Ich würde gerne mit Rudi weitermachen.
Nach dem WM-Desaster war auch über die Zukunft von Völler bei der Nationalmannschaft spekuliert worden. Dabei ging es unter anderem darum, ob das mit Klopp und Völler überhaupt funktionieren würde. Für Watzke keine Frage: „Jürgen ist durchaus dominant, aber teamfähig.“
Klopp fordert wichtige Gespräche
Klopp selbst hatte bereits betont, dass „wichtige Gespräche“ geführt werden müssen, „weil auch die Position des Nationaltrainers die Probleme des deutschen Fußballs nicht verändern oder lösen wird. Und dementsprechend geht das jetzt los.“ Neuendorf und Watzke werden in dieser Woche in die USA reisen, um erste Gespräche mit ihrem Wunschkandidaten auf die Nachfolge von Bundestrainer Julian Nagelsmann zu führen.
Völler und immer wieder der DFB
Für Völler ist der DFB stets eine Herzensangelegenheit gewesen. Rief der Verband, war Völler da - so auch, als eine „Task Force“, der er selbst angehörte, Anfang 2023 einen Sportdirektor suchte. Sie fand: Rudi Völler, der schon 2000 - zunächst interimistisch - für den Verband an der Seitenlinie stand, letztlich bis 2004 blieb und mit dem Nationalteam bei der WM 2002 das Finale erreichte. Nach der Entlassung von Bundestrainer Hansi Flick 2023 sprang er sogar noch einmal als Trainer für ein Spiel ein. (sid/ggg)
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