Fußball-WM

„Viagra hilft“: Tuchel bezieht Stellung zu Meldungen um Englands Nationalteam

Thomas Tuchel beobachtet England-Training auf nassem Rasen in Mexiko-Stadt.
Thomas Tuchel nahm die Viagra-Empfehlung der englischen Medien mit Humor auf.

Vor dem WM-Achtelfinale in der Höhenluft von Mexiko-Stadt sorgten Berichte über einen möglichen Viagra-Einsatz bei England für Schlagzeilen. Trainer Thomas Tuchel reagierte mit Humor – und auch Jordan Henderson konnte sich einen Scherz nicht verkneifen.

Auf eines setzen Thomas Tuchel und seine Engländer in der Höhe von Mexiko-Stadt nicht: Viagra. Nachdem es in England Medienberichte gegeben hatte, die die Einnahme des Potenzmittels nahegelegt hatten, räumte Tuchel bei seiner Pressekonferenz im Aztekenstadion mit diesen Gerüchten und Spekulationen auf.

Die Information habe ihn nicht erreicht, sagte der deutsche Coach der Three Lions amüsiert und betonte: „Das ist nicht wahr.“

Viagra soll Ermüdungsgefühlen in der Höhe entgegenwirken können

Unter anderem hatte die britische Boulevardzeitung „The Sun“ berichtet, dass Viagra nicht auf der Dopingliste stehen würde. Studien hätten zudem gezeigt, dass das Medikament durch die Senkung des Blutdrucks in der Lunge den in großen Höhen auftretenden Ermüdungsgefühlen und Schwindel entgegenwirken könne.

Anzeichen dafür, dass Tuchels Mannschaft Viagra nehmen würde, gebe es aber nicht, hieß es in der Zeitung.

Henderson scherzt auf der Pressekonferenz

In guter Stimmung vor dem Achtelfinal-Kracher in der deutschen Nacht auf Montag (2 Uhr MESZ/MagentaTV) konnte sich Routinier Jordan Henderson einen Scherz nicht verkneifen.

Auf die Frage, was denn nun gegen die Bedingungen in der Höhe – das legendäre Aztekenstadion liegt mehr als 2200 Meter über dem Meeresspiegel – helfe, antwortete der 36-Jährige: „Viagra hilft.“ Nicht ohne umgehend und mit einem Lachen zu betonen: „Das war ein Witz.“ (dpa/ggg)

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