Fußball-WM
Trump macht Pläne für Infantino: US-Präsident will FIFA-Boss als UN-Generalsekretär
Wie die „New York Post“ berichtet, träumt Trump von einem bekannten Nachfolger für Generalsekretär Guterres.
Donald Trump landet immer wieder in den Schlagzeilen. Auch sein Kumpel FIFA-Boss Gianni Infantino ist aus diesen nicht mehr weg zu denken. Nach ihrem gemeinsamen Skandal rund um den „Fall Balogun“, finden sie erneut den Weg in die Medien.
Trump möchte weiterhin mit dem FIFA-Boss zusammenarbeiten und ihn daher als neuen UN-Generalsekretär vorschlagen. Das berichtetet die „New York Post“. Er soll Nachfolger von Amtsinhaber António Guterres werden, Die Wahl wird noch dieses Jahr stattfinden.
Nicht nur Trump, auch andere Staatschefs
Im Vorfeld der Weltmeisterschaft waren Trump und Infantino kaum von einander zu trennen. „Bild“ zu Folge verbrachte der US-Präsident 2025 mehr Zeit mit dem FIFA-Boss als mit jedem Staatschef der Welt. Der „Washington Post“ nach ist Trump davon überzeugt, dass Infantino „überall auf der Welt respektiert“ werde. Er besitze laut dem US-Präsidenten die „besondere Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen“.
Doch nicht nur mit Trump versteht sich Infantino gut, auch mit anderen Staatsoberhäuptern verstand sich der Weltfußballchef in der Vergangenheit äußerst gut. Er suchte beispielsweise während der WM 2022 in Katar die Nähe zu Emir Tamim bin Hamad Al Thani. Er zog Ende 2021 sogar in die katarische Hauptstadt Doha und verlegte damit zeitweise seinen Wohnsitz in den Wüstenstaat.
Politik statt FIFA - erneute Kandidatur im Weg
Dem Wunsch des US-Präsidenten wird Infantino jedoch nicht nachkommen, denn er hatte bereits klargestellt, dass er eine weitere Amtszeit als Verbandschef plant. Noch während der WM sammelte er bei den nationalen Verbänden Unterschriften für seine erneute Kandidatur. Übereinstimmenden Medienberichten nach sollen ihn bereits über 200 der 211 Verbände unterstützen. Der DFB bestätigte zuletzt, nicht für seine Kandidatur unterzeichnet zu haben.
Die Charta der Vereinten Nationen schließt aus, dass er als Generalsekretär zeitgleich eine weitere (bezahlte) Aufgabe übernehmen kann. Diese Regelung soll Integrität und Unabhängigkeit des höchsten Amtes der Organisation bewahren. Sollte Infantino also eine Karriere in der Politik anstreben, müsste er seinen bisherigen Posten abgeben.
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