Fussball-WM

„Eines kann ich euch versprechen!“ Emotionaler Schlotterbeck-Post nach WM-Aus

Nico Schlotterbeck läuft mit Krücken über den Rasen, dahinter Teamoffizielle und eine volle Tribüne in Boston.
Die letzten beiden Spiele der deutschen Nationalmmanschaft konnte Nico Schlotterbeck nur vom Seitenrand verfolgen.

Nico Schlotterbeck spricht nach seiner schweren Knöchelverletzung und dem damit verbundenen WM-Aus offen über seine emotionale Belastung. Gleichzeitig kündigt der Verteidiger von Borussia Dortmund seinen Kampf zurück auf den Platz an.

Nico Schlotterbeck hat nach seiner schweren Knöchelverletzung und dem folgenden WM-Aus der Nationalmannschaft einen sehr privaten Einblick in seine Gefühlswelt gegeben.

„Im Moment geht es mir einfach richtig scheiße. Ich bin enttäuscht, leer und weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das alles verarbeiten soll“, schrieb der Innenverteidiger von Borussia Dortmund in einem Instagram-Beitrag.

Ich werde auch diese Verletzung überstehen, alles dafür tun, noch stärker zurückzukommen als je zuvor und nicht aufhören, bis ich wieder auf dem Platz stehe.

Nico Schlotterbeck

Gleichzeitig kündigte der 26-Jährige an, alles für ein schnellstmögliches Comeback geben zu wollen. „Aber eines kann ich euch versprechen!!! Ich werde auch diese Verletzung überstehen, alles dafür tun, noch stärker zurückzukommen als je zuvor und nicht aufhören, bis ich wieder auf dem Platz stehe“, schrieb Schlotterbeck. Derzeit geht man laut Angaben der DFB-Mediziner von einer mehrmonatigen Pause aus.


Schlotterbeck will sich zurückkämpfen

Schlotterbeck hatte sich den Bänderriss im linken Knöchel in der WM-Partie gegen die Elfenbeinküste (2:1) zugezogen. Für Bundestrainer Julian Nagelsmann war der Ausfall sehr bitter, weil der Dortmunder der einzige Linksfuß im Aufgebot in der Innenverteidigung und für den Spielaufbau sehr wichtig war. Im Vorjahr war Schlotterbeck wegen einer Meniskusverletzung bereits mehrere Monate ausgefallen.

Frust und Enttäuschung nach Turnierende

„Es fühlt sich an, als wäre in den letzten Tagen alles zusammengebrochen, wofür ich so lange gearbeitet habe. Dass wir so aus diesem Turnier gehen, tut unfassbar weh. Und ich werde nicht so tun, als wäre jetzt plötzlich wieder alles normal“, schrieb Schlotterbeck.

„Am meisten macht es mich fertig, dass ich der Mannschaft wegen meiner Verletzung nicht so helfen konnte, wie ich es mir vorgenommen hatte“, fügte er an. (dpa/ggg)

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