Fußball-WM

Doppelrolle sorgt für Diskussionen und Kritik: Klopp-Wende bei Red Bull?

Jürgen Klopp steht in Boston mit Begleitern bei Frankreich gegen Marokko im Stadion.
Jürgen Klopp ist derzeit noch als TV-Experte bei der WM im Einsatz.

Jürgen Klopp soll neuer Bundestrainer werden. Darüber sind sich alle einig. Jetzt scheint es in Sachen Red Bull eine Wende zu geben.

Jürgen Klopp als Bundestrainer - und Red-Bull-Markenbotschafter? Eine mögliche Doppelrolle des 59-Jährigen sorgt dieser Tage für einige Diskussionen, laut Medienberichten ist es die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) präferierte Lösung, um bei der Auflösung von Klopps Vertrag als Fußballchef des Red-Bull-Imperiums (bis 2029) eine millionenschwere Ablöse zu sparen. Am Sonntagabend berichteten allerdings Sky und der kicker beinahe zeitgleich Gegenteiliges.

Eine Rolle als Markenbotschafter sei demnach nicht Teil der Überlegungen, Red Bull wünsche sich lediglich, "hin und wieder" auf Klopps Expertise zurückgreifen zu können. Die Kritik an einer Lösung, in der der Bundestrainer zugleich Werbeträger für Red Bull wäre, war in den vergangenen Tagen vielstimmig, kam unter anderem von Fanvertretern und auch aus den DFB-Landesverbänden.

Die Lösung soll nun in der anstehenden Wochen gefunden werden, laut kicker wird sich die DFB-Spitze bereits am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen. Im Rahmen des WM-Finales in den USA soll dann Ende der Woche ein Treffen Mintzlaffs mit Klopp folgen. (sid)

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