Fußball-WM

„Absolut albern“: Hummels schimpft über umstrittene WM-Neuerung

Mats Hummels am Spielfeldrand im Toronto Stadium, Hand am Ohr, mit jubelndem Publikum im Hintergrund.
Mats Hummels ist bei dieser WM als TV-Experte im Einsatz.

Die bei der WM in Nordamerika eingeführten Trinkpausen sorgen für viel Kritik. Auch TV-Experte Mats Hummels ist kein Freund der Spielunterbrechungen.

Mats Hummels kann den verpflichtenden dreiminütigen Trinkpausen bei der Fußball-WM überhaupt nichts abgewinnen. Bei um die 30 Grad angemessen, bei allem unter 25 Grad: absolut albern, antwortete der Weltmeister von 2014 bei MagentaTV auf eine entsprechende Frage. Ich wünsche mir, dass das wieder aus dem Fußball verschwindet, ganz ehrlich.

Die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sind angehalten, in der Mitte der Halbzeiten jeweils eine Trinkpause („Hydration Break“) an der Seitenlinie anzusetzen. „So ein erzwungenes Time-out, künstlich, manchmal in Drangphasen einer Mannschaft hinein, das gefällt mir gar nicht“, sagte Hummels.

Hummels schlägt taktische Pausen als Alternative vor

„Weil es das Spiel beeinflusst.“ Stattdessen könne diskutiert werden, ein taktisches Time-out pro Spiel und Trainer einzuführen.

Zudem komme es zu kuriosen Situationen. „Die Spieler wollen kurz was trinken und wieder auf den Platz, und dann winken die Schiedsrichter sie wieder raus“, sagte Hummels. Sein Fazit: „Das ist eine Werbepause – das weiß jeder.“ (sid/vb)

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