Andréas Hountondji und Tomoya Ando beim Training

Tomoya Ando (r.) sollte gegen Frankfurt wieder spielen können. Andréas Hountondji wird noch Zeit brauchen. Foto: WITTERS

Mets verletzt, ein weiterer Ausfall droht, aber ein Rückkehrer macht Hoffnung

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Es war ein bisschen wie ein Puzzle, das man zusammensetzen musste. Nicht alle Teile des Profikaders des FC St. Pauli hatten am Dienstagmittag an der Trainingseinheit partizipieren können, fast alle aber waren in irgendeinem Bereich auf dem Gelände an der Kollaustraße bei körperlicher Ertüchtigung zu sehen gewesen. Bei aller Freude über einige Rückkehrer drohen zumindest kurzfristig auch Ausfälle.

Es gibt so einige an ungeschriebenen Gesetzen rund um den Kiezklub. So kann man davon ausgehen, dass Ergebnisse von MRT-Untersuchungen nur dann publiziert werden, wenn sie einen gravierenden Befund enthalten. Und wenn Alexander Blessin auf der Pressekonferenz vor einem Spiel in Bezug auf einen angeschlagenen Spieler davon spricht, es gebe Zweifel und man müsse abwarten, ob der wird kicken können, kann man in der Regel davon ausgehen: Das wird nichts. Sollte der Coach am Freitag angesprochen werden auf die Personalien Karol Mets und Mathias Rasmussen und ob die beiden fürs Frankfurt-Spiel am Sonntag in Frage kommen, würde er vermutlich sagen, dass es eng werde und dass man abwarten müsse. Bei Mets gibt es nun aber doch Klarheit. Der Kiezklub verkündete die Verletzung in der Wade des Esten dann doch. „Vorerst“ falle der Verteidiger aus.

St. Paulis Karol Mets muss erst einmal kürzertreten

Am Montag hatten sich die beiden St. Paulianer in die Röhre begeben, und es ist natürlich vor allem erfreulich, dass dabei nichts Gravierendes zutage getreten ist. Mets, der am Dienstag zumindest nicht außerhalb des Funktionsgebäudes im Einsatz gewesen ist, klagt über Wadenprobleme, die zu seiner Auswechslung zur Pause in Hoffenheim geführt hatten. Diese rühren offenbar von leichten Überbelastung des Esten, der erst einmal kürzertreten muss und am Sonntag wohl nicht wird spielen können. Ob er in Mönchengladbach wird spielen können, scheint aktuell auch unwahrscheinlich. Auf eine Rückkehr noch vor der Länderspielpause mit dem Heimspiel gegen Freiburg wird gehofft.

Nichts Dramatisches bei Kiezkicker Mathias Rasmussen

Rasmussen wiederum, der schon in Hoffenheim im Kader gefehlt hatte, laboriert an muskulären Problemen. Der Norweger war am Dienstag auf dem Ergometer unterwegs, soll auch schon bald wieder leichtes Lauftraining absolvieren können. Entsprechend hat sich der Winter-Zugang keinen bedeutenden Faserriss oder Schlimmeres zugezogen und sollte, ähnlich wie Martijn Kaars im Dezember/Januar, bald wieder zur Verfügung stehen.

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Angesichts etlicher nomineller Alternativen wird Rasmussens Ausfall nicht so schwer ins Gewicht fallen, gleichwohl in Jackson Irvine und Joel Chima Fujita zwei weitere zentrale Mittelfeldspieler am Dienstag nur dosiert trainieren konnten. Aber zusammen mit James Sands und dem vollends wieder genesenen Connor Metcalfe hat Blessin eine hochkarätige Auswahl für diesen wichtigen Mannschaftsteil.

St. Paulis Tomoya Ando vor Comeback

Was die Dreierkette und einen Vertreter für Karol Mets angeht, sieht das ähnlich aus. Lars Ritzka erfüllte nach seiner Einwechslung in Hoffenheim die Aufgabe mit Leben, Adam Dzwigala hätte auch zur Verfügung gestanden – und jetzt kehrt auch noch Tomoya Ando zurück. Der Japaner war, wie auch Angreifer Andréas Hountondji, am Dienstag mit den Kollegen am Start, auch wenn sich das Duo später separierte. Hountondji wird nach Haarriss im Sprunggelenk noch ein wenig brauchen, Ando aber sollte nach ausgestandenen muskulären Problemen gegen Frankfurt wieder spielen können.

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