Jackson Irvine gegen den HSV

Jackson Irvine wirkte im Derby ab der 65. Minute mit. Foto: IMAGO/Eibner

„Zwei Optionen“: Wird St. Pauli-Kapitän Irvine nach dem Comeback wieder ausgebremst?

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Es hatte sich zwar angedeutet, aber dass es tatsächlich so kam, war selbst für den Protagonisten nicht vorhersehbar. Vor zehn Tagen noch hatte es so ausgeschaut, dass die Saison für Jackson Irvine im schlimmsten Fall vorbei sein könnte. Dann stand er am vergangenen Dienstag plötzlich auf dem Trainingsplatz – und im Derby in der letzten halben Stunde auf dem grünen Rasen am Millerntor.

„Ich bin genauso überrascht wie alle anderen“, räumte der nach 65 Minuten eingewechselte Kapitän des FC St. Pauli ein. „Es waren turbulente Wochen. Ich tue alles, um auf dem Platz zu stehen, Teil der Mannschaft zu sein und den Jungs zu helfen. Speziell in so einem Spiel. Ich bin glücklich, dass ich die Chance hatte, zu spielen.“ Das empfanden die Kollegen genauso, auch der Trainer natürlich, aber Alexander Blessin traut dem Braten noch nicht so recht.

St. Pauli-Kapitän Jackson Irvine gegen den HSV eingewechselt

„Wir müssen jetzt abwarten, wie sein Fuß reagiert, wie sich Jacko fühlt, wie er mit der Belastung zurechtkommt“, sagte er. Die Entscheidung, den 32-Jährigen einzuwechseln, sei „Spitz auf Knopf“ gewesen, ausschlaggebend sei die Erfahrung – auch in Sachen Derbys – gewesen. Für die Zukunft, so Blessin weiter, gebe es genau „zwei Optionen, die kann sich jeder selbst ausrechnen“. Soll heißen: Irvines Fuß hält, der Australier kann auch weiterhin eingesetzt werden. Oder es gibt Probleme, die genau dieses verhindern.

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Geht es nach einem seiner besten Freunde, gibt es da keine zwei Meinungen. „Mich hat es nicht so überrascht, dass er dabei war“, ließ Eric Smith wissen. „Wir beide haben einen sehr engen Kontakt und deshalb wusste ich, was kommen wird. Ich habe versucht, ihn zu pushen, und hoffentlich bleibt es so.“

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