Joel Fujita trägt oft das St. Pauli-Trikot - aber nicht immer.

Joel Fujita trägt oft das St. Pauli-Trikot - aber nicht immer. Foto: imago/Jan Huebner

Ziemlich kaltblütig: St. Pauli-Liebling Fujita überrascht nach dem Training

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Ein bisschen Spaß muss sein: Mit einem offenherzigen Auftritt sorgte ein St. Pauli-Spieler nach dem Training für Heiterkeit – und verblüffte damit sogar einen Landsmann.

Zugegeben, am Dienstagmittag schickte die Sonne ein paar gnädige Strahlen herab zur Kollaustraße, an der St. Paulis Profis sich auf das Sonntags-Spiel gegen Werder Bremen vorbereiteten. Aber das etwas mildere Wetter warf bei den meisten Anwesenden eher die Frage auf: Handschuhe oder nicht?

Fujita trotzt dem Wetter in Badelatschen

Dementsprechend war die Verwunderung bereits groß, als Joel Fujita sich oberkörperfrei auf den Weg in die warme Kabine machte. Minuten später setzte der am Montag 24 Jahre alt gewordene Mittelfeldspieler noch einen drauf, als er sich im selben Outfit, kurzbehost und mit Badelatschen, zur Presserunde mit seinem Landsmann Tomoya Ando schlich – und bei ihm damit erst für Verblüffung und dann für Heiterkeit sorgte.

Das sagt Ando über seinen Landsmann

„Joel macht immer Spaß“, verriet Ando, als es Fujita dann doch zu kalt oder zu langweilig geworden war und ihm wieder die gesammelte Aufmerksamkeit zuteil wurde. Der jüngste Transfer von Stürmer Taichi Hara hat die Zahl der japanischen Spieler am Millerntor innerhalb von sechs Monaten von null auf drei erhöht.

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„Wir sind nicht immer zusammen, jeder hat seine eigenen Abläufe“, sagte Ando: „Aber es ist sicher kein Nachteil, dass es viele Japaner in der Mannschaft gibt.“ Zumal, wenn sie Wind und Wetter trotzen. Zeigt sich Fujita am Sonntag genauso kaltblütig wie nach dem Training, wird es gegen Werder Bremen vielleicht auch etwas mit seinem ersten Bundesliga-Tor.

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