„Wurde viel gelacht“: Wie St. Paulis sein Stimmungshoch nutzen will
Es war die erste komplette Trainingswoche seit dem verspäteten Rückrunden-Auftakt beim Gastspiel in Wolfsburg (1:2) und Alexander Blessin hatte es in den letzten Wochen oft betont, dass er sich auf diese freuen würde. Umso schöner, dass man in selbige mit einem dringend benötigten Dreier starten konnte. Vor dem nächsten Duell mit Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) bezog der Coach Stellung zum Fokus der Trainingswoche, zur großen Stärke der vergangenen Wochen und verriet auch, wie die Stimmung im Team ist.
„In der Kabine wurde viel gelacht“, bilanziert Blessin die Atmosphäre im Team. „Aber das wurde auch davor“. Warum in den vergangenen Tagen vielleicht doch ein paar Lächeln mehr auf den Lippen zu sehen waren, liegt auf der Hand und ist natürlich mit dem hart umkämpften Heimsieg gegen den VfB Stuttgart zu begründen: „Dass die Stimmung natürlich nach Siegen immer besser ist“, sei ja klar. Denn: „Ein Punkt tut dann auch gut aber ein Sieg ist durch nichts zu ersetzen“. Und den gab es ja bekanntlich.
Blessin happy über volle Trainingswoche
Nach insgesamt sieben Spielen in 25 Tagen und einer Menge Personalsorgen, die sich jetzt aber zumindest ansatzweise lichten, wurde die erste volle Trainingswoche sehnlichst erwartet. Man hatte wenig Zeit zwischen den Spielen, um sich intensiv auf den kommenden Gegner einzustellen – und eigene Defizite nachzubessern: „Ein großes Thema hatten wir“, so Blessin. „Das ist in den Umschaltmomenten dann noch ein bisschen klarer zu sein.“ Diese Zeit hatte man nun erstmalig wieder: „Dafür haben wir jetzt die letzten zwei Tage und davor eigentlich ganz gut nutzen können.“
Trotz der sichtlich „anstrengenden Wochen“ konnte St. Paulis Trainer aus dieser Zeit, in der man insbesondere im Zentrum arg ersatzgeschwächt war, vor allem eine positive Erkenntnis mitnehmen: Die Flexibilität seiner Mannschaft: „Auf der einen Seite das, aber auf der anderen Seite, dass sich niemand zu schade war, dann auch mal verschoben zu werden“. Als nur ein Beispiel nannte Blessin Danel Sinani, der beim Durchwechseln dann auch mal „kurzzeitig auf der Sechs oder auf der linken Außenposition“ gespielt hatte.
Blessins Sonderlob für Danel Sinani
Das Wichtige dabei: „Die Position anzunehmen und mit mit aller Inbrunst dann auch auszufüllen.“ Das tat insbesondere gegen den VfB nicht nur Sinani, sondern auch der Rest des verbliebenen Kaders auf eindrucksvolle Art und Weise.
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Mit „klarem Fokus und Hunger“ geht es am Samstag in der BayArena erneut um immens wichtige Punkte im Abstiegskampf. Und wer weiß, vielleicht kann man auch den nächsten Champions-League-Aspiranten ins Stolpern bringen und einen Punkt mitnehmen. Oder sogar drei. Denn: Ein Sieg ist ja bekanntlich durch nichts zu ersetzen.
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