Wo sich St. Paulis wertvollster Profi sogar noch steigern kann
Für die Fans war er ein großes Fragezeichen, Experten hingegen zogen den Hut, als der FC St. Pauli die Verpflichtung von Joel Chima Fujita im Sommer publik machte. Inzwischen weiß man rund ums Millerntor, was man am japanischen Nationalspieler hat – und dass da noch einiges mehr geht.
Der 23-Jährige schaffte es auf Anhieb in die Stammelf und hat – ausgenommen zwei späte Auswechslungen – alle Partien von An- bis Abpfiff auf dem Platz erlebt. Schnell wurde offensichtlich, warum man ihn für etwa 3,5 Millionen aus St. Truiden (Belgien) an die Elbe gelotst hat. Fujita erobert häufig Bälle in gefährlichen Zonen und ist in der Lage, daraus eigene Aktionen zu kreieren.
St. Paulis Fujita mit zwei Assists gegen Heidenheim
Zudem übernimmt er Verantwortung, fordert – häufig gestenreich – jeden Ball. Was er dann damit anstellt, ist indes (wie unlängst beim 0:0 in Mainz) bisweilen ausbaufähig. Noch hat Fujita eine zu hohe Fehlpassquote, zumal angesichts der Tatsache, dass er mit seinen zwei Assists gegen Heidenheim gezeigt hat, dass er es eigentlich kann.
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Was ihm zudem abgeht, ist Torgefahr. Das war schon immer so, in seiner gesamten Karriere kommt Fujita bisher gerade mal auf acht Treffer. Dennoch hat sich seine Verpflichtung längst ausgezahlt, mit acht Millionen Euro hat er den höchsten Marktwert aller Kiezkicker. Und für die Gruppe ist der durchgehend bestens gelaunte und immer lächelnde Mittelfeldmann ebenfalls ein absoluter Gewinn.