St. Pauli kassiert in Frankfurt ein Gegentor von Jonathan Burkardt

Jonathan Burkardt traf im Hinspiel gegen St. Pauli doppelt. Foto: IMAGO/Kessler-Sportfotografie

„Wir sind gewarnt“: Wie kann St. Pauli Frankfurts Top-Knipser stoppen?

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Er ist wieder da nach langer Verletzungspause. Das ist zwar für Eintracht Frankfurt ein gutes Zeichen, für den FC St. Pauli aber eher als Problem einzustufen. Denn der Mann spielt offenbar nicht nur gerne gegen den Kiezklub, vor allem trifft Jonathan Burkardt mit Wonne, wenn es gegen Braun-Weiß geht. Am Sonntag (15.30 Uhr, Liveticker bei MOPO.de) kriegt er die nächste Gelegenheit.

Dreimal hat der Angreifer in jüngerer Vergangenheit gegen St. Pauli gespielt, dabei satte vier Tore erzielt – und das, obwohl er in einer Partie gar nicht getroffen hatte. Aber beim 3:0 des FSV Mainz 05 am Millerntor in der Vorsaison sowie im Hinspiel dieser Spielzeit (2:0) hatte Burkardt doppelt genetzt, lediglich beim 2:0 mit seinem Ex-Verein Mainz im Februar des vergangenen Jahres nicht.

Frankfurt-Stürmer Burkardt trifft gern gegen St. Pauli

„Er ist ein sehr kompletter Spieler, hat eine gute Dynamik, Speed im Endtempo, eine gute Ballbehauptung“, lobte Alexander Blessin den Blondschopf und schlussfolgerte: „Er hat beide Facetten, die wichtig sind in der Variation zwischen Tiefgang und auch kurz zu kommen und als Wandspieler zu agieren.“ Dazu käme dann auch noch „ein unglaublicher Riecher in der Box. Er steht intuitiv halt da, wo ein Stürmer stehen muss“. Und Burkardt sei immer in der richtigen Position, wenn ein Gegenspieler mal einen Fehler macht.

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„Aber vielleicht ist das jetzt genau das richtige Spiel, um zu zeigen, dass er auch gegen uns Probleme haben wird. Das wird eine Herausforderung“, sagt Blessin. Sich ausschließlich auf den 25-Jährigen zu fokussieren, sei der falsche Ansatz, „aber wir sind natürlich gewarnt“. Zumal Burkardt zwar von Mitte November bis Mitte Februar verletzt ausgefallen war, deswegen erst zwölf Einsätze zu verbuchen hat, dabei aber schon neun Buden anhäufen konnte.

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