Werder jubelt: Was bedeutet Njinmahs Tor für St. Pauli? Wildes Treiben im Keller
Gefühlt ist es vermutlich eher von Nachteil, Einfluss darauf hat der FC St. Pauli aber nicht: Als letzter aller Klubs aus der abstiegsgefährdeten Zone müssen die Hamburger am Sonntag ran. Wenn es ab 17.30 Uhr am Millerntor gegen den SC Freiburg geht, hat die komplette Konkurrenz bereits vorgelegt. Größtenteils schon am Samstag, der vor allem eine Erkenntnis lieferte.
Tabellenletzter wird der FC St. Pauli in dieser Saison mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit nicht mehr werden. Schlusslicht 1. FC Heidenheim kam im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen zwar zu einem ehrenhaften 3:3 trotz 0:2- und 2:3-Rückstand, kommt aber auf gerade einmal 15 Zählern und somit neun Punkte weniger als der Kiezklub. Die Mannen von Coach Frank Schmidt müssten schon sechs der sieben noch ausstehenden Partien gewinnen, um überhaupt noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben.
Wolfsburg bleibt sicher hinter dem FC St. Pauli
Aus braun-weißer Sicht war das Gros der Aufmerksamkeit auf Wolfsburg gerichtet. Der VfL, der erst zwei Heimspiele in der Saison gewonnen hatte (eins davon im Januar gegen St. Pauli), hatte das stark ersatzgeschwächte Werder Bremen zu Gast und hätte gewinnen müssen, um nach Punkten mit St. Pauli gleichzuziehen. Aber es kam anders: Der gebürtige Hamburger Justin Njinmah erzielte nach 68 Minuten das einzige Tor des Tages. Dadurch kletterte Bremen mit jetzt 28 Zählern auf Rang 13, der VfL bleibt bei 21 Punkten Vorletzter.
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Deutlich turbulenter ging es vom Anpfiff weg beim zweiten aus St. Pauli-Sicht wichtigen Duell zu. Beim Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach stand es bereits nach 21 Minuten 2:2, Gladbach ging durch den gebürtigen Kölner Jens Castrop erneut in Führung, ehe Eric Martel erneut ausglich (84.), diesmal zum 3:3-Endstand, und kurz darauf mit Gelb-Rot vom Platz flog.
St. Pauli kann den 1. FC Köln überholen
Als letzter noch gefährdeter Verein ist übrigens am Sonntag auch der 1. FSV Mainz 05 (27 Punkte) gefordert, allerdings eben auch vor St. Pauli. Bereits um 15.30 Uhr wird das Derby gegen Eintracht Frankfurt angepfiffen. Und was bedeutet das alles nun für Braun-Weiß? Jeder Punkt, den man gegen Freiburg holt, ist einer mehr als Polster zum direkten Abstiegsplatz 17. Und bei einem Sieg könnte man den 1. FC Köln im Tableau überholen.
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