Warum man St. Paulis Pleite von Augsburg hätte ahnen können
Schon weit vorm Anpfiff in Augsburg hatte es den ersten herben Dämpfer gegeben für den FC St. Pauli. Denn im Kader fehlte ein eigentlich Unverzichtbarer, einer, ohne den bislang noch gar nichts ging. Und das setzte sich bei den bayerischen Schwaben nahtlos fort.
Dreimal hatte Hauke Wahl St. Pauli bis zum Samstag gefehlt, seitdem er im Sommer 2023 von Holstein Kiel ans Millerntor gewechselt war. In der Zweitliga-Aufstiegssaison hatte er in Karlsruhe eine umstrittene Ampelkarte gesehen, die erste seiner Laufbahn, beim anschließenden Spiel gegen die SV Elversberg hatte der Innenverteidiger entsprechend passen müssen. Es ging mit 3:4 in die Binsen.
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In der Bundesliga hatte Wahl aus privaten Gründen das Auswärtsspiel beim FC Bayern im März 2025 verpasst, St. Pauli verlor (nicht ganz unerwartet) mit 2:3. Und in dieser Spielzeit hatte der Blondschopf das Heimspiel gegen Hoffenheim verpasst, weil er erkrankt war. Ohne ihn setzte es eine 0:3-Klatsche.
St. Pauli hofft auf Hauke Wahls schnelle Rückkehr
Und nun also mit dem 1:2 in Augsburg das nächste Null-Punkte-Ding. Aber was war eigentlich der Grund für sein Fehlen? „Bei Hauke ist es sehr schade, weil er gegen Leipzig einen Schritt gemacht hat, bei dem er sich einen Ticken gezerrt hat am Innenband“, klärte St. Pauli-Trainer Alexander Blessin auf. „Ich hoffe, es wird nicht von langer Dauer sein und dass er am Dienstag in Leverkusen wieder parat stehen wird.“
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